NHLLiveticker Ergebnisse Tabelle Spielplan Playoffs Transfers
Anzeige
Vorentscheidung im Calder Cup-Finale

Toronto Marlies fehlt nur noch ein Sieg zum AHL-Titel

Lesedauer: 3 Minuten
Henry Thrun von den Toronto Marlies.
Henry Thrun von den Toronto Marlies. (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Jonathan Tenca)

Mit drei Siegen und zwei Heimspielen vor der Brust haben die "kleinen" Maple Leafs nun alle Trümpfe in der Hand gegen die Chicago Wolves. Auf beiden Seiten stehen einige bekannte Namen im Kader - und es gibt ein Familienduell.

Anzeige

Es ist traditionell die letzte Entscheidung einer Eishockey-Saison: Wenn selbst die letzten NHL-Profis schon im Urlaub sind, läuft im Unterbau AHL noch die Finalserie. Hier stehen sich die Toronto Marlies und die Chicago Wolves, Farmteam des frisch gekürten Stanley Cup-Siegers Carolina Hurricanes, gegenüber. Allerdings läuft es für die Wolves, in deren Mannschaft unter anderem Skyler Brind'Amour steht, nicht so gut wie zuletzt für die von Vater Rod Brind'Amour trainierten Hurricanes. Sie verloren ihre ersten beiden Heimspiele, 2:4 zum Serienauftakt und 4:5 nach Verlängerung in der Nacht von Sonntag auf Montag. Die Marlies hingegen gewannen in der vergangenen Nacht das erste ihrer drei Heimspiele mit 1:0 und sind damit nur noch einen Sieg vom Gewinn des Calder Cups entfernt. Easton Cowan erzielte nach knapp 23 Minuten das goldene Tor. Nach der Schlusssirene entlud sich der Frust der Wolves und es kam zu einer zünftigen Keilerei, bei der insgesamt 120 Strafminuten ausgesprochen wurden.

In der zweiten Partie wurde Logan Shaw zum Held: Der Routinier, der mit seinen 36 Jahren auch mehr als 230 NHL-Spiele in seiner Vita stehen hat, sorgte nach knapp vier Minuten in der Overtime für die Entscheidung. Dabei fehlten den Marlies nur 17 Sekunden zum Erfolg nach 60 Minuten, als Juuso Välimäki bei gezogenem Torwart für die Wolves noch ausglich. Vorbereiter war Ryan Suzuki - sein älterer Bruder ist Kapitän der Montreal Canadiens. Überhaupt spielen bei den Wolves ein paar sehr bekannte Namen.

Neben Suzuki und Brind'Amour ist auch der Name Justin Robidas ein Begriff in Deutschland - genauer gesagt der seines Vaters Stephane, der in der Lockout-Saison 2004-05 für die damaligen Frankfurt Lions auflief. Auch Torwart Nikita Quapp, der vier Spiele für Wolves absolvierte, hat einen berühmten Vater: Waldemar Quapp stand zwei Spielzeiten im deutschen Oberhaus auf dem Eis, war ansonsten aber unterklassig unterwegs.

Josiah Slavin steht ebenfalls im Kader der Wolves - sein älterer Bruder gewann in diesem Jahr Olympia-Gold mit den USA und den Stanley Cup mit Carolina. Adam Foote gewann 2001 mit den Colorado Avalanche den Cup, sein Sohn Cal kämpft nun mit dem Team aus Chicago um den Calder Cup. Auch Wolves-Goalie Cayden Primeau - Vater Keith wurde einmal Weltmeister mit Kanada und durfte einmal die AHL-Trophäe stemmen - trägt einen bekannten Namen. In der vergangenen Saison kam er auf einige Einsätze bei den Toronto Maple Leafs.

Auf der anderen Seite steht bei den Marlies mit Blake Smith der Cousin von Cayden und Neffe von Keith Primeau im Line-Up. Sein Headcoach John Gruden spielte in den frühen 2000ern eine Saison bei den Eisbären Berlin. Alex Nylanders Bruder William ist eine der tragenden Säulen der Maple Leafs.

Top News
NHL
Werbemittel
Alle Highlights der vergangenen Saison kostenlos auf Sporteurope.TV
Anzeige
Weitere Artikel
Mehr Artikel →
Top-Meldungen
Mehr Artikel →
Anzeige