Carolina Hurricanes gleichen Finalserie aus

Das dritte Spiel der Finalsierie war ein echter Dämpfer für Carolina, aber das Team hat sich schnell erholt und zurückgeschlagen.
Vegas Golden Knights - Carolina Hurricanes 3:5 (1:3, 2:0, 0:2)
Serienstand: 2:2
Nach dem Rekord-Hattrick von Mitch Marner und Torwartwechsel in Spiel 3 haben sich die Carolina Hurricanes - mit Brandon Bussi als Starting Goalie, der in Spiel 3 den glücklosen Frederik Andersen ersetzt hatte - schnell erholt. Im vierten Spiel der Finalserie lagen sie bereits nach dreieinhalb Minuten durch Treffer von Logan Stankoven und Jackson Blake in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Golden Knights stellte Jordan Staal noch im ersten Drittel im Powerplay per Abstauber nach Schuss von Shayne Gostisbehere den alten Abstand wieder her.
Jede Saison hat ihr "Playoff-Monster" - das diesjährige heißt Brett Howden. Der 28jährige Kanadier, der aus der Provinz Manitoba stammt, hat in 58 Hauptrunden-Partien zwölf Tore erzielt - und mit Treffer Nummer 14 in 20 Playoff-Spielen in dieser Saison glich er das Spiel spät im zweiten Drittel zum 3:3 aus, als er nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone mit einem sehenswerten Handgelenkschuss nach "Toe Drag" traf.
Doch im Schlussdrittel war es wieder Jordan Staal, der die Gäste aus North Carolina - im Fallen mit der Rückhand - in Führung brachte. Auch hier war ein Scheibengewinn vorausgegangen. Nikolaj Ehlers machte in der Schlussminute mit dem Empty Netter alles klar für die Gäste, die nun im fünften Spiel in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Heimrecht haben.
Doppeltorschütze Staal und Ehlers, der ein Tor erzielte und zwei weitere vorbereitete, wurden zu den beiden ersten "Stars of the Game" gekürt.
„Es ist eine wilde Fahrt, nicht wahr?“, sagte Jordan Staal nach der Partie gegenüber NHL.com. „Es ist sehr emotional, mit vielen Höhen und Tiefen. Heute Abend war ich stolz auf die Mannschaft und darauf, wie wir ins dritte Drittel gestartet sind. Das zweite Drittel war natürlich nicht besonders gut. Aber im dritten Drittel sind wir bei unserem Plan geblieben, sind geduldig geblieben und haben einen Weg gefunden, ein Tor zu erzielen. Wir haben hart um jeden Puck erkämpft und ihn so von unserem eigenen Tor ferngehalten.“
Der Kapitän der Hurricanes hat in dieser Serie bereits fünf Tore erzielt – in jedem der vier Spiele mindestens eines. Er ist damit der erste Spieler seit Mike Bossy für die New York Islanders im Jahr 1982, der in den ersten vier Spielen eines Stanley-Cup-Finales getroffen hat. Zudem ist er erst der vierte Spieler, dem dies nach der Expansion seit 1968 gelungen ist.
„Er macht uns vor dem Tor das Leben zur Hölle“, brachte es Vegas-Trainer John Tortorella auf den Punkt.














