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DEB-Team schlägt Lettland

Verletzung von Dominik Kahun überschattet Deutschland-Cup-Auftakt

Lesedauer: 3 Minuten
Dominik Kahun schied im Deutschland-Cup-Spiel gegen Lettland verletzt aus.
Dominik Kahun schied im Deutschland-Cup-Spiel gegen Lettland verletzt aus. (Foto: DEB / City-Press GmbH)

Das war intensiv – und damit genau wie erwartet. „Die Mannschaften werden bei Olympia andere sein, aber das ist ein guter Test für uns“, sagte Bundestrainer Harold Kreis bereits vor dem Auftaktspiel der Gastgeber beim Deutschland-Cup 2025 in Landshut gegen Lettland. Recht sollte er haben. Letztlich gewann das DEB-Team mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0). Bitter aber: Dominik Kahun schied im zweiten Drittel verletzt aus.

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Ein bisschen Olympia war aber doch schon dabei, denn die Deutschen spielten in den schicken Retrotrikots, die an die mit Bronze gekrönten Spiele von Innsbruck 1976 erinnern.  

Die erste Chance im Spiel hatte Routinier Moritz Müller, doch das erste Tor erzielten die Letten. Nach einem Puckverlust in der neutralen Zone war Deniss Smirnovs auf der linken Seite auf und davon und tunnelte schließlich Deutschlands Torhüter Mathias Niederberger zum 1:0 für die Gäste (6.). Der Schaden war aber schon 34 Sekunden später wieder repariert: Daniel Fischbuch stibitzte die Scheibe im Offensivdrittel, brachte sie in den Slot, wo Dominik Kahun den lettischen Goalie Ivars Punnenovs austanzte und auf 1:1 stellte (7.). Doch Lettland blieb stets gefährlich – wie auch das deutsche Team, das einige Chancen liegenließ, ehe Yasin Ehliz zum 2:1 erfolgreich war (12.). Er erlief ein Hybrid-Icing, zog die Scheibe vors Tor und traf ins lange Eck. In Unterzahl vergab Yannick Proske später noch einen Alleingang (16.).

Im zweiten Abschnitt waren die Deutschen lange Zeit die tonangebende Mannschaft, verpassten es aber, einen weiteren Treffer nachzulegen. Bitte wurde es in der 33. Minute: Dominik Kahun verletzte sich in einem Zweikampf an der Hand und musste das Spiel verlassen. „Er ist schwer zu ersetzen, aber nun muss eben der nächste reinrutschen. Wir wissen alle, was wir zu tun haben“, sagte Stürmer Daniel Fischbuch in der Pause gegenüber Magenta-Sport.

Dann gab es aber auch noch gute Nachrichten: Denn Phillip Sinn erzielte in Überzahl sein erstes Länderspieltor für die A-Nationalmannschaft zum 3:1 (44.). Er traf bei einem Bauerntrick mit etwas Hilfe durch den Schlittschuh des lettischen Verteidigers Miks Tumanovs. Den Rest der Partie kontrollierte das DEB-Team. Marc Michaelis legte noch das 4:1 per Empty-Net-Goal nach (58.). „Das war schon gut. Im zweiten Drittel waren wir in der Offensive ein wenig zu optimistisch. Das Spiel war schon fast auf WM-Niveau“, sagte Bundestrainer Harold Kreis, der im letzten Drittel auch noch auf Lukas Kälble verzichten musste.

Am Nachmittag hatte sich die Slowakei, die im vergangenen Jahr den Deutschland-Cup gewonnen hatte, gegen Österreich mit 6:2 (5:0, 0:1, 1:1) durchgesetzt. Das DEB-Team bestreitet am Samstag um 18.45 Uhr gegen das Team aus der Alpenrepublik die nächste Partie. Die deutschen Frauen treffen am Freitag um 19 Uhr auf die Slowakei. Die Turnierspiele der Frauen und Männer werden bei Magenta-Sport übertragen.

Tore: 0:1 (5:40) Smirnovs (Daugavins), 1:1 (6:14) Kahun (Fischbuch, Kälble), 2:1 (11:28) Ehliz (Sinn, Müller), 3:1 (43:55) Sinn (Ehliz, Fischbuch/5-4), 4:1 (57:16) Michaelis (Wagner/ENG).

Strafen: Deutschland 8, Lettland 4.

Zuschauer: 2107.

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