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9:1-Sieg gegen Ungarn

DEB-Frauen verteidigen den Titel beim Deutschland-Cup

Lesedauer: 2 Minuten
Titel verteidigt: Die DEB-Frauen gewinnen in Landshut erneut den Deutschland-Cup.
Titel verteidigt: Die DEB-Frauen gewinnen in Landshut erneut den Deutschland-Cup. (Foto: DEB / City-Press GmbH)

Nach zwei Siegen in der Verlängerung beziehungsweise nach Penaltyschießen hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen im abschließenden Turnierspiel gegen Ungarn den nötigen Sieg in regulärer Spielzeit eingefahren und damit ihren Titel als Deutschland-Cup-Siegerinnen vor 3246 Zuschauern in Landshut verteidigt. Am Ende stand ein deutlicher 9:1 (2:0, 3:0, 4:1)-Sieg zu Buche.

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Bereits 1:40 Minute nach Spielbeginn erzielte Carina Strobel den zeitigen Führungstreffer. Nachdem ihr Schuss von der blauen Linie abgefälscht worden war, rutschte er der ungarischen Torhüterin Anikó Németh durch die Schoner. In der 16. Minute erzielte Mathilda Heine mit dem 2:0 ihr erstes Länderspieltor und sicherte ihrer Mannschaft einen Vorsprung zur ersten Drittelpause. Im Interview mit Magenta-Sport beurteilte Carina Strobel das erste Drittel als Weckruf, jede Scheibe zum Tor zu bringen.

Nach dem frühen Powerplaytor von Ronja Hark zum 3:0 im Mittelabschnitt, erhöhte Daria Gleißner nur wenig später auf 4:0. Celina Heider stellte in der 37. Minute auf 5:0 – das Spiel war damit früh entschieden.

Nach 35 Sekunden im letzten Drittel markierte Míra Seregély den Ehrentreffer für die ungarischen Frauen. Emily Nix gab schnell eine Antwort zum 6:1. Mathilda Heine, Katharina Häckelsmiller und Franziska Feldmeier stellten schließlich den Endstand her.

Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wenn du Spielerinnen hast, die als eine Einheit auftreten, dann macht das das Leben als Coach einfach. Wir freuen uns riesig über die Titelverteidigung und auch die Art, wie wir diesen Turniersieg erarbeitet haben. Wir haben viele unterschiedliche Torschützinnen gesehen, enge Spiele für uns entschieden und die nächsten Schritte gemacht. Mit unserer Entwicklung sind wir demnach sehr zufrieden. Wir haben gelernt, dass wir 60 Minuten spielen müssen, und haben aber auch gezeigt, dass wir gewinnen können. Wir freuen uns über den positiven Prozess und bereiten uns nun auf die nächste Maßnahme im Dezember vor.“

Die deutschen Männer treffen sich um 18.45 Uhr auf Österreich und am Sonntag um 14.45 Uhr auf die Slowakei.

Tore: 1:0 (1:40) Strobel, 2:0 (15:45) Heine (Feldmeier, Strobel/5-4), 3:0 (25:25) Hark (Gleißner, Kluge/5-4), 4:0 (27:14) Gleissner, 5:0 Haider (36:49) (Feldmeier, Voigt), 5:1 (40:35) Seregély (Jókai-Szilágyi, Odogna), 6:1 (44:34) Nix (Gleissner, Hark), 7:1 (47:47) Heine (Bartsch), 8:1 (50:21) Häckelsmiller (Hadraschek-Eisenschmidt), 9:1 (51:27) Feldmeier (Hadraschek-Eisenschmidt, Voigt)

Miriam Korn

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