Der erste Gänsehaut-Moment gehört Meister Eisbären Berlin

Die neue Saison in der Deutschen Eishockey-Liga hatte noch gar nicht begonnen, da gab es in Berlin bereits den ersten Gänsehaut-Moment: Unter großem Jubel wurde das Meisterbanner der Eisbären Berlin unter das Hallendach gezogen. Der zwölfte DEL-Titel bekam damit seinen Platz – und die vergangene Saison ihren letzten großen Moment.
Danach begann die neue Zeitrechnung. Mit Éric Dubois als neuem Cheftrainer hinter der Bande, einigen Veränderungen im Kader und den Straubing Tigers als erstem Gegner ging es für den Meister vom Feiern direkt zurück aufs Eis.
Apropos Neuzugang: Der 28-jährige Jack LaFontaine hätte sich seinen Einstand bei seiner ersten Europastation kaum besser vorstellen können. Der kanadische Schlussmann erwies sich bei seinem DEL-Debüt als sichere Bank und verdiente sich mit 28 Paraden das Prädikat des Matchwinners – auch wenn er beim zweiten Straubinger Treffer etwas unglücklich wirkte. Highlight und bereits ernsthafter Kandidat für den „Save des Jahres“ war eine Parade, als LaFontaine bereits auf dem Boden liegend den Puck mit dem Schläger gerade noch so von der Linie kratzte und die Fans in der Uber Arena zum Staunen brachte.
Ein weiterer Matchwinner für Berlin war zudem Ty Ronning, der sich mit einem Tor und zwei Vorlagen am Eisbären-Erfolg beteiligt hat. Am Ende stand ein 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)-Sieg für die Eisbären Berlin.
Straubings Trainer Craig Woodcroft war nach dem Spiel sauer: „Wir haben in den ersten beiden Dritteln wie Kirchenjungs gespielt. Wir hatten zu viele Pässe und zu viele Chancen abgegeben.“
„Ich habe heute hinter einer starken Mannschaft gespielt, die viele Schüsse geblockt hat“, sagte Berlins Torhüter Jack LaFontaine nach seinem ersten DEL-Spiel. Auf die spektakuläre Parade angesprochen sagte er mit einem Lachen: „Es macht immer Spaß, solche Saves machen zu können.“














