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Zwei unterschiedliche Halbfinalserien

SHL: Skellefteå AIK mit einem Bein im Finale

Lesedauer: 2 Minuten
Rögle BK und die Växjö Lakers stehen sich im Halbfinale der SHL gegenüber.
Rögle BK und die Växjö Lakers stehen sich im Halbfinale der SHL gegenüber. (Foto: Malte Abstoß)

Die ersten drei Partien im Play-off-Halbfinale der SHL sind gespielt und nicht nur geografisch, sondern auch in ihrer Spielweise unterscheiden sich beide Serien in Schweden grundlegend. Zudem läuft es zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Neuauflage des Finals von vor zwei Jahren hinaus.

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Die Serie im Süden des Landes zwischen den Växjö Lakers und Rögle BK ist vor allem von taktischer Disziplin und Fairness geprägt. Große emotionale Ausbrüche bleiben weitgehend aus und die Intensität erreicht ihren Höhepunkt in Form von aggressiven Forechecks. Die Zonen dicht machen, den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und die Scheibenkontrolle erlangen – das ist die Devise auf beiden Seiten.

Växjö tat sich schwer gegen ein starkes und im Aufwind befindliches Rögle, das zuvor seine komplette Serie nach einem 0:3-Rückstand gedreht hatte. Umso ikonischer war es, dass die Gäste aus Skåne auch das erste Spiel mit 5:3 für sich entscheiden konnten – natürlich nach 0:3-Rückstand. Für die Lakers wurde es im zweiten Spiel noch bitterer - 0:6 aus Sicht der Hausherren. Rögle erzielte damit insgesamt elf Tore in Folge, ohne ein Gegentor zu kassieren und stahl somit beide Auswärtsspiele in Småland. Växjö konnte anschließend das erste Auswärtsspiel in Ängelholm gewinnen und die Serie auf 2:1 verkürzen. Damit endete zugleich Rögles Siegesserie von sechs Spielen.

Die andere Serie findet im Norden statt und ist kein Geringeres als das Norrlandsderby zwischen Skellefteå AIK und Luleå Hockey. Hier kochen die Emotionen im Gegensatz regelmäßig über: harte Zweikämpfe, eine Bande, an der es ständig knallt sowie eine stets gut gefüllte Strafbank prägen das Geschehen – Derby eben.

Nach dem letzten Spiel wurden gleich zwei Sperren ausgesprochen: Skellefteås Pär Lindholm wurde nach einem Crosscheck ins Gesicht von Luleås Brian O’Neill für zwei Spiele gesperrt.

Auch Luleås Oskari Laaksonen wurde nach einem Ellenbogencheck gegen Rickard Hugg für zwei Spiele gesperrt. Zusätzlich verhängte die Liga gegen ihn eine Geldstrafe in Höhe von 23.500 SEK (ca. 2.200 Euro).

Mit Siegen von 4:3 nach Verlängerung, 5:0 und 3:1 hat sich Skellefteå AIK den Matchpuck gesichert und steht so gut wie im Finale. Sollte es dort zum Duell mit Rögle kommen, wäre dies die Neuauflage des Finals von 2024, das Skellefteå damals für sich entscheiden konnte.

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