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SHL: Favorit Frölunda überraschend ausgeschieden

Rögle BK schreibt Geschichte nach 0:3-Rückstand gegen Färjestad

Lesedauer: 2 Minuten
Mark Friedman jubelt nach dem Play-off-Comeback von Rögle BK gegen Färjestads BK.
Mark Friedman jubelt nach dem Play-off-Comeback von Rögle BK gegen Färjestads BK. (Foto: dpa/picture alliance/TT NEWS AGENCY)

Die Halbfinalpaarungen der SHL stehen fest – und die Viertelfinals lieferten eine Mischung aus souveränen Serien und Spektakel. Während sich zwei Favoriten klar durchsetzten, sorgten zwei Duelle für große Überraschungen und historische Momente.

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Vorrundenmeister Skellefteå AIK wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän mit 4:1-Siegen gegen die Malmö Redhawks durch. Malmö war zuvor erfolgreich aus den Pre-Playoffs gegen Djurgårdens IF hervorgegangen, hatte gegen Skellefteå jedoch wenig entgegenzusetzen.

Ein ähnlich klares Bild bot die Serie zwischen den Växjö Lakers und Brynäs IF. Auch hier setzte sich mit Växjö (4:1) der Favorit durch. Die Lakers untermauern damit einmal mehr ihren Status als konstanter Titelanwärter. Für Brynäs hingegen endet die Saison enttäuschend bereits im Viertelfinale. Nach einer starken Vorsaison als Aufsteiger mit Vizemeisterschaft und ambitionierten Verstärkungen, vor Allem mit dem NHL-Star Nicklas Bäckström, waren die Erwartungen in Gävle klar auf den Titel ausgerichtet.

Für die größte Überraschung sorgte Titelverteidiger Luleå Hockey. Nach dem Umweg über die Pre-Playoffs gegen Örebro, schaltete Luleå mit einem 4:2-Erfolg ausgerechnet Topfavorit Frölunda HC aus. Frölunda hatte bereits seit geraumer Zeit mit Formschwankungen zu kämpfen. Nach einer dominanten ersten Saisonhälfte mit zwischenzeitlich zweistelligen Punktevorsprung an der Tabellenspitze brachen die Leistungen im Kalenderjahr 2026 ein – nur zwei Teams sammelten in diesem Zeitraum weniger Punkte.

Historisch wurde es in der Serie zwischen Rögle BK und Färjestad BK. Rögle gelang nach einem 0:3-Serienrückstand das scheinbar Unmögliche: vier Siege in Folge und damit der 4:3-Gesamtsieg. Es ist das erste Mal in der Geschichte des schwedischen Eishockeys, dass ein Team einen solchen Rückstand in einer Playoff-Serie drehen konnte.

Besonders bemerkenswert: Färjestad hatte in Spiel zwei selbst ein spektakuläres Comeback hingelegt und einen 0:5-Rückstand noch in einen 6:5-Auswärtssieg verwandelt. Dass Rögle sowohl dieses Spiel als auch den späteren 0:3-Serienrückstand mental verarbeiten konnte, spricht für enorme Widerstandsfähigkeit und könnte dem Team zusätzliches Momentum für das Halbfinale geben.

Die Halbfinalpartien im Überblick:

Skellefteå AIK – Luleå Hockey
Växjö Lakers – Rögle BK

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