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Fünfter Titel der Klubgeschichte

SHL: Skellefteå AIK ist schwedischer Meister

Lesedauer: 2 Minuten
Der Däne Mikkel Aagaard feiert mit Skellefteå AIK die schwedische Meisterschaft.
Der Däne Mikkel Aagaard feiert mit Skellefteå AIK die schwedische Meisterschaft. (Foto: dpa/picture alliance/BILDBYRÅN)

Skellefteå AIK hat sich in der Neuauflage des Finals von 2024 erneut gegen Rögle BK durchgesetzt und sich den schwedischen Meistertitel 2026 gesichert. Die Mannschaft aus Västerbotten gewann die Serie in fünf Spielen und feiert damit bereits den fünften Titel der Klubgeschichte.

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Rögle mit dem Rücken zur Wand

Rögle erwischte in Skellefteå den besseren Start und stellte früh auf 2:0. Angesichts des 1:3-Rückstands in der Serie war für die Gäste ohnehin nur ein Sieg Pflicht.

Skellefteå ließ sich vom Fehlstart nicht aus der Ruhe bringen, schlug im ersten Drittel per Doppelschlag im Powerplay zurück und stellte noch vor der Pause auf 2:2. Damit kippte das Momentum komplett auf die Seite der Hausherren.

Skellefteå zieht davon

Im Mitteldrittel legten die Gastgeber dann den entscheidenden Gang ein: Viktor Grahn brachte Skellefteå früh in Führung, ehe Oliver Okuliar wenig später auf 4:2 erhöhte. Danach kontrollierte das Heimteam das Geschehen, während Rögle zunehmend den Zugriff verlor.

Auch im Schlussabschnitt blieb Skellefteå eiskalt. Okuliar legte erneut nach, Mark Friedman verkürzte zwar noch einmal für Rögle, doch Victor Stjernborg und Rickard Hugg machten jeweils mit einem Treffer ins leere Tor endgültig alles klar – 7:3 und damit der Titel.

Meister mit Ansage

Skellefteå war in dieser Saison das Maß der Dinge: Platz eins in der Hauptrunde, danach in jeder Playoff-Serie ein 4:1. Zudem gewannen die Nordschweden alle neun Heimspiele in den Playoffs und untermauerten damit ihre Heimdominanz eindrucksvoll.

Für Trainer Daniel Hermansson war es der Gold-Coup in seiner Debütsaison an der Bande. Auch Pär Lindholm sprach von einer Mannschaft, die in diesem Jahr schlicht dominant auftrat. Oscar Lindberg krönte die Spielzeit als offensives Maß aller Dinge: Er gewann sowohl die Scorerwertung der Hauptrunde als auch jene der Playoffs und wurde zusätzlich als Stürmer des Jahres sowie als Hauptrunden- und Playoff-MVP ausgezeichnet.

Rögle weiterhin auf der Suche nach Gewinnermentalität

Für Rögle bleibt erneut nur eine schmerzhafte Finalniederlage: Bereits zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren stand der Klub im Endspiel – und erneut reichte es nur zu Silber.

Erschwerend kam hinzu, dass die Südschweden in der Finalserie zeitweise auf zentrale Leistungsträger wie Dennis Everberg und Daniel Zaar verzichten mussten. Ob sie am Ende den Unterschied gegen die Kadertiefe und Ausgeglichenheit von Skellefteå hätten ausmachen können, bleibt jedoch fraglich.

Damit wartet man in Ängelholm weiterhin auf die erste Meisterschaft der Klubgeschichte.

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