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Sechs Tore – nun geht’s gegen Österreich

Erster Sieg: DEB-Team feiert souveränen Erfolg gegen Ungarn

Lesedauer: 3 Minuten
Leon Gawanke war im WM-Spiel gegen Ungarn in Torlaune.
Leon Gawanke war im WM-Spiel gegen Ungarn in Torlaune. (Foto: dpa/picture alliance/Beautiful Sports)

Da ist der erste Sieg: Wie erwartet hatte die deutsche Nationalmannschaft bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz im Spiel gegen Ungarn keinerlei Probleme und gewann deutlich mit 6:2 (2:0, 2:0, 2:2).

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Deutschland knüpfte an den starken Auftritt gegen die USA an und ging mit einer verdienten 2:0-Führung gegen Ungarn in die erste Drittelpause. Die Mannschaft von Harold Kreis machte von Beginn an deutlich, in welche Richtung das Spiel gehen sollte. Dennoch dauerte es rund neun Minuten, ehe ein zunächst harmlos wirkender Distanzschuss von Eric Mik den Führungstreffer brachte. In der Folge verwaltete die DEB-Auswahl das Ergebnis zunächst souverän, bevor sie sich erneut in der gegnerischen Zone festsetzte. 24 Sekunden vor der Sirene erhöhte Leon Gawanke während eines Powerplays mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis auf 2:0.

Im zweiten Abschnitt baute Deutschland die Führung auf 4:0 aus und ging mit einem komfortablen Vorsprung ins Schlussdrittel. Das DEB-Team dominierte und kontrollierte die Partie auch in den zweiten 20 Minuten über weite Strecken, ließ zunächst jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Erst in der Schlussminute des Mitteldrittels belohnte sich die DEB-Auswahl für ihren Aufwand: Lukas Reichel und Samuel Dove-McFalls sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden für den verdienten Ausbau der Führung auf 4:0. Der Spielstand spiegelte die Kräfteverhältnisse deutlich wider. Ungarn kam nur selten in die Offensivzone, wodurch DEB-Schlussmann Philipp Grubauer nahezu beschäftigungslos blieb. Auf der anderen Seite zeigt Bence Bálizs trotz der vier Gegentore eine solide Leistung und verhinderte mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand.

Im Schlussdrittel dauerte es nur eineinhalb Minuten, ehe Leon Gawanke das 5:0 erzielte. Danach fühlten sich die Deutschen offenbar eine Spur zu sicher, denn die Ungarn spielten nun deutlich mutiger. So schoss Tamas Sarpatki in der 45. Minute einfach mal aufs Tor und erwischte Philipp Grubauer auf der kurzen Seite zum 1:5. Fünf Minuten später hatten die Ungarn bereits über ein zweites Tor gejubelt, dann aber entschied sich das deutsche Trainerteam zu einer Coach’s Challenge – und tatsächlich wurde der Treffer wegen Torhüterbehinderung annulliert. Nur 33 Sekunden später machte Leon Gawanke beim 6:1 seinen Hattrick perfekt (50.). Wie schon beim annullierten Treffer nutzte Ungarn zweieinhalb Minuten vor dem Ende einen deutschen Puckverlust im Mitteldrittel, um letztlich per Rebound durch Janos Hari zu treffen. Und wieder gab es eine Coach’s Challenge, diesmal wegen eines vermeintlichen Abseits. Diesmal blieb das Tor jedoch bestehen, sodass das deutsche Team eine Strafzeit wegen Spielverzögerung kassierte. Das hatte aber keinen Einfluss mehr auf die Partie.

Dreifach-Torschütze Leon Gawanke sagte: „Der Sieg fühlt sich sehr gut an. Das war ein Pflichtsieg für uns und wir haben die Aufgabe letztlich recht souverän gelöst. Wir wollten das Spiel dominieren, das ist uns gelungen. Dabei haben wir gezeigt, dass wir einen Gegner über 60 Minuten unter Druck setzen können. Es ist für mich eine große Ehre, als erster deutscher Verteidiger bei einer WM einen Hattrick geschossen zu haben. Das versüßt den Sieg natürlich für mich persönlich.“

Am Samstagabend (20.20 Uhr) trifft Deutschland auf Österreich.

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