Ty Ronning schießt Eisbären Berlin zum dritten Finalsieg4:1-Sieg gegen Bremerhaven in Spiel vier

Das war der erste Streich von Ty Ronning: Das 1:0 gegen Bremerhaven. Es folgten zwei beinahe identische Treffer. (Foto: dpa/picture alliance)Das war der erste Streich von Ty Ronning: Das 1:0 gegen Bremerhaven. Es folgten zwei beinahe identische Treffer. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die Eisbären waren in den ersten Minuten die bessere Mannschaft und hätten bereits nach 28 Sekunden durch Tobias Eder in Führung gehen können. So dauerte es bis zur siebten Minute, ehe Bremerhaven erstmals gefährlich vor das Berliner Tor kam – dafür dann aber so richtig: der aufgerückte Lukas Kälble schloss einen Angriff per Direktabnahme ab, scheiterte aber an Goalie Jake Hildebrand. Dass das erste Drittel mit einer Eisbären-Führung endete, hatte auch viel mit den Special Teams zu tun. Denn erst verteidigte Berlin aggressiv und stark in Unterzahl – und nutzte dann selbst ein Powerplay, um durch Ty Ronning in Führung zu gehen (18.). Ärgerlich für Fischtown: Colt Conrads Strafe war recht überflüssig, nachdem er kurz zuvor noch mit einer überragenden Defensivaktion aufgefallen war.

Die Gäste waren im zweiten Abschnitt deutlich besser in der Partie und glichen die Partie schließlich auch aus: Nachdem die Gäste zuvor zwei Überzahlsituationen ungenutzt gelassen hatten, traf Phillip Bruggisser schließlich mit einem „Hammer“ von der blauen Linie zum 1:1 (32.). Zu Beginn des Schlussdrittels machten abermals die Eisbären Druck – in dieser Phase gelang Bremerhavens Torhüter Kristers Gudlevskis eine kuriose Parade, als er liegend mit dem rechten Bein am linken Pfosten klärte, obwohl er kaum Sicht auf die Situation hinter ihm hatte (45.).

Drei Minuten später lagen die Eisbären wieder vorne. Und offenbar hatte sich Tyler Ronning gedacht: Was einmal klappt, geht auch ein zweites Mal. Denn von der gleichen Position und erneut in Powerplay zog er ab und traf zum 2:1 (48.). In Überzahl drängten die Hausherren auf den entscheidenden Treffer. Tatsächlich lag die Scheibe frei vor dem leeren Tor, doch Bremerhaven klärte und im Fallen bugsierte Miha Verlic den Puck über das Plexiglas. Das hieß: zwei Minuten 5:3-Powerplay für Berlin. Zwar traf Thomas Schemtisch die Latte (52.), doch Fischtown verhinderte den dritten Gegentreffer. Und nur Sekunden später verpasste Bremerhaven den Ausgleich, als Vladimír Eminger einen Alleingang über das Berliner Tor setzte (53.).

Und wer entscheidet nach all diesen Topchancen die Partie? Blöde Frage: Ty Ronning. Ausnahmsweise mal nicht in Überzahl, aber wieder (!) aus der gleichen Position vom rechten Bullypunkt (56.). Unfassbar! Per Empty-Net-Goal stellte Leonhard Pföderl den Endstand her (58.).

Spiel fünf steht am Freitag an: Um 19.30 Uhr wird das erste Bully in Bremerhaven gespielt. 


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