Hannover Indians jagen die Scorpions4:0-Sieg gegen Herne

Hannover Indians jagen die ScorpionsHannover Indians jagen die Scorpions
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Der lokale Zweikampf geht weiter. Nach dem 4:0 (0:0, 3:0,1:0) vor 2.387 Zuschauern gegen den Herner EV stehen die Hannover Indians nur zwei Treffer hinter dem Lokalrivalen aus Langenhagen in der Tabelle der Oberliga Nord.

Der Erfolg gegen Herne zeigt das neue Gesicht der Hannover Indians, wobei die Handschrift von Trainer Fred Carroll deutlich zu erkennen ist: Kontrollierte Offensive. Die Indians versuchen mit ihren technischen Möglichkeiten, möglichst schnell die Oberhand zu gewinnen, und wenn dies nicht klappt, wird Fehlerminimierung betrieben. Dazu kommt noch ein diszipliniertes Verhalten, wie es die hannoversche Trainerlegende Paul Sommer nicht besser hätte imitierten können. Trotzdem bedeuten natürlich 16 Strafminuten pro Spiel auch, dass noch Platz nach oben vorhanden ist.

Gerade im ersten Drittel, als die Herner, die mit nur 16 Spielern angereist waren, noch im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Die Indians wussten natürlich von den Stärken des Gegners, ein 4:2 in Essen war da Warnung genug, und so blieb es über 20 Minuten ein gegenseitiges Abtasten. Das 0:0 war gerecht.

Das zweite Drittel hatte kaum begonnen, da zeigte sich die wahre Stärke der neu formierten Indians. Zwei Neuverpflichtungen, Hein und Hartmann, brachten Oliver Duris in Schussposition und dieser verwandelte seine Chance zum 1:0. Christian Wendler im Herner Kasten war machtlos und es kam noch schlimmer für ihn. Ganze 86 Sekunden später ließ Frederik Gradl, für einige Experten einer der Top-Neuzugänge der Indians, der Führung das 2:0 folgen. Damit waren die Pläne von HEV-Coach Frank Petrozza, den Gegner zu zermürben, in unkonzentrierten Phasen über schneller Konter zum Erfolg zu kommen, über den berühmten Haufen geworfen. In der Folgezeit hatten die hannoverschen Indianer deutlich mehr vom Spiel, strebten eher einem dritten Tor zu als der HEV seinem ersten. Folgerichtig gelang dann auch den Indians das 3:0, wobei endlich auch dem letztjährigen Toptorjäger Andre Gerartz mit seinem zweiten Saisontor ein äußerst wichtiger Treffer, vor allem für seine Psyche,  gelang. Mit dem 3:0 war bei der beeindruckenden Vorstellung der Indians das Spiel gelaufen.

Das dritte Drittel ließ daraufhin das erhoffte Esprit vergessen. Von einer Auseinandersetzung zwischen Lehmann (Indians) und Schneider (Herne) abgesehen und dem 4:0 von, erneut Andre Geratz, passierte nicht viel am Pferdeturm.

Mit dem 4:0 über einen Herner EV, der immerhin im Vorfeld mit dem Sieg in Essen gezeigt hatte, dass er nicht zu unterschätzen ist, haben die Indians gezeigt, dass die Experten mit ihrer Meinung, dass die Indians zu den Favoriten gehören, durchaus recht haben. Am Sonntag bei FASS Berlin (13.30 Uhr) kann man die Favoritenrolle nicht abstreiten, ist somit zum Siegen gezwungen, will man den Platz an der Sonne nicht verlieren.

Der Herner EV will sicherlich zurück in die Erfolgsspur. Mit den Harzer Falken kommt ein Team an den Gysenbergpark, das seinen Fehlstart ebenfalls kompensieren möchte, so dass die Fans ein interessantes und spannendes Spiel am Sonntag um 18.30 Uhr vermutlich zu Gesicht bekommen werden.

Tore: 1:0 (23:15) Duris (Hein, Hartmann), 2:0 (24:41) Gradl (Lehmann, Pohanka), 3:0 (38:28) Gerartz (Pohanka, Lehmann/5-4), 4:0 (47:59) Gerartz(Arnold, Noack). Strafen: Hannover 8, Herne 12. Zuschauer: 2.387.

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