Hannover Indians auf dem richtigen WegSieg gegen Duisburg

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Am Ende standen ein Erfolg und eine Niederlage und das war mehr als überraschend. Schon am Samstag zuvor hatten die Indians beim 1:2 gegen Kassel einen starken Eindruck hinterlassen und am Freitag bestätigten sie ihre gute Form mit einem 5:4 (1:1, 3:1, 1:2) gegen Duisburg vor 1536 anwesenden Zuschauern. Letztendlich musste man sogar die bedauern, die das Spiel nicht gesehen haben, denn es bot beste Unterhaltung in einem äußerst fairen Rahmen.

Dabei hatten die Indians sogar das Problem, dass ihr slowakischer Kontingentspieler Pohanka nicht eingesetzt werden konnte. Somit trat mit nur mit einem Ausländer, dem Finnen Lasse Uusivirta, an aber das tat der Spielfreude der Gastgeber keinen Abbruch. Den Torreigen begannen jedoch die Gäste. Robin Slanina, aus Essen verpflichtet, traf schnell zum 0:1. Die hannoversche Antwort kam postwendend. Auch hier traf ein Neuer. Stefan Goller, aus Langenhagen verpflichtet, traf zum 1:1. Ein weiterer Neuzugang aus der Nachbarstadt, Andreas Morczinietz, deutete im zweiten Drittel sein Potenzial an, als er nacheinander für Igor Bacek und Robby Hein auflegte, jeweils im Powerplay, und diese ihre Farben mit 3:1 in Front schossen. Der bis dahin schon stark spielende Finne Uusivirta legte wenige Minuten später nach und erhöhte auf 4:1. Der bereits DEL-erfahrene Mike Schmitz konnten fünf Sekunden vor der zweiten Drittelsirene auf 4:2 verkürzen aber der überragende Uusivirta konterte den Anschlussversuch der Gäste mit dem 5:2, als er eine Vorlage von Bacek im Tor von Duisburgs Schlussmann Christoph Mathis unterbrachte. Das Spiel wäre jetzt eigentlich entschieden gewesen, wenn nicht eine ungewollte Konzentrationsschwäche in der Indians-Defensive wieder für Spannung gesorgt hätte. In der 45. Minute brachten Robin Slanina und Aaron Beally Duisburg auf 5:4 heran. In der Folgezeit versuchten die Füchse auf den Ausgleich zu drängen, aber die Indians brachten den Vorsprung heil über die Ziellinie.

Tore: 0:1 (04:15) Robin Slanina (Barta), 1:1 (06:20) Stefan Goller (Ledlin, Schwab), 2:1 (23:43) Igor Bacek (Morczinietz/5-4), 3:1 (26:41) Robby Hein (Morczinietz/5-4), 4:1 (33:40) Lasse Uusivirta, 4:2 (39:55) Mike Schmitz (Barta), 5:2 (40:43) Lasse Uusivirta (Bacek), 5:3 (44:33) Robin Slanina (Bjuhr), 5:4 (44:53) Aaron Beally (Huebscher). Strafen: Hannover Indians 8, EV Duisburg 12. Zuschauer: 1536.

Im zweiten heimischen Testspiel gegen den Zweitligisten aus Dresden gab es am Ende ein deutliches 1:5 (1:1, 0:2, 0:2). Die wiederum recht ansehnliche Kulisse von 1.417 Zuschauern sah eine recht schnelle Begegnung mit einem verdienten Sieger am Ende, wobei das Resultat wenigstens um ein Tor zu hoch ausfiel.

Im ersten Drittel zeigte sich bereits eine leichte technische und läuferische Überlegenheit des Zweitligisten, die im Laufe der Begegnung, je mehr die Kraft bei den Indians nachließ,  immer deutlicher wurde. Trotzdem schienen die Indians mit viel Selbstbewusstsein gesegnet. Sie ließen die Eislöwen kommen, versuchten sich mit Konter und mehrfach musste dabei Gästekeeper Stefan Stefaniszin rettend eingreifen. Hätten die Indians nach zwanzig Minuten geführt, es wäre nicht verwunderlich gewesen. Stattdessen stand es nur 1:1, denn beim Führungstreffer der Eislöwen hatten sie eine Menge Glück. Indians-Keeper Patrick Golombeck schien den Schuss von Kramer schon gehalten zu haben aber irgendwie entglitt ihm die Scheibe und sie trudelte exakt zehn cm über die Torlinie. Ärgerlich ! Umso schöner die Reaktion der Hannoveraner, die engagiert weiterspielten und genau drei Sekunden vor Drittelschluss Glück hatten. Kraus saß auf der Strafbank, als Hein einen gegnerischen Pass abfangen konnte, Pohanka bediente und der mit einem Shorthander den Ausgleich markierte.

Genau drei Minuten konnte sich der Oberligist über den Spielstand freuen, dann führte Dresden wieder. Der stark agierende Kanadier Shawn Boutin traf zum 1:2 und Alexander Höller erhöhte neun Minuten später auf 1:3. Damit war das Spiel frühzeitig entschieden, obwohl die Indians ihrem Namen alle Ehre machten und verzweifelt kämpften. Die immer routinierter spielenden Gäste ließen sich nicht mehr unter Druck setzen und ließen im dritten Drittel erneut durch Höller und durch Mike Glemser zweit weitere Tore zum 1:5 folgen.

Tore: 0:1 (12:40) Rene Kramer (Siddall), 1:1 (19:57) Branislav Pohanka (Hein/4-5), 1:2 (22:22) Shawn Boutin (Huard, Stefaniszin), 1:3 (31:26) Alexander Höller (Davidek, Schmidt), 1:4 (47:17) Alexander Höller (Zauner), 1:5 (56:45) Mike Glemser (Garten). Strafen: Hannover Indians 10, Dresdner Eislöwen 14. Zuschauer: 1417.

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