Das 500. Meisterschaftsspiel in der Vereinsgeschichte

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Am 26. Januar 1997, drei Monate nach der Vereinsgründung, gab es das erste Meisterschaftsspiel des EHC Dortmund. Gegner an jenem Sonntag war der Dinslakener EV. Zur ersten Drittelpause führte der EHC mit 2:1, musste aber am Ende eine 3:5- Niederlage einstecken. Dreizehn Jahre später steht nun am Sonntag das 500. Meisterschaftsspiel für die Westfalen Elche auf dem Programm. Gegner ist ab 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen der EC Peiting und es ist nicht nur ein Jubiläumsspiel für den EHC, es ist gleichzeitig auch das Spitzenspiel der Oberliga dieses Spieltages. Die Oberbayern aus dem Landkreis Weilheim-Schongau liegen momentan mit 45 Punkten auf Platz zwei der Tabelle, die Elche liegen mit 44 Punkten auf Platz drei. Von daher kann man sicherlich von einer spannenden und attraktiven Partie ausgehen, zumal beide Teams momentan gut in Schuss sind. Peiting kann auf vier Siege in Folge zurückblicken (4:3 beim Herner EV, 4:1 zuhause gegen Bad Nauheim und danach zwei Overtime-Siege gegen die Tölzer Löwen und den EV Füssen), der EHC schaffte zuletzt drei Siege in Folge gegen Füssen, Tölz und Passau. Vor allem der klare 7:1-Heimerfolg gegen die Black Hawks am letzten Sonntag zeigte, dass die Elche gut ins neue Jahr gekommen sind. Beim Blick auf die Oberliga-Skorerliste fällt es nicht schwer die Gefährlichkeit des Gegners aus Peiting auszumachen. So führt Stürmer Lubor Dibelka diese Wertung mit klarem Vorsprung an, Ales Kreuzer steht auf Platz drei und auch Förderlizenzspieler Michael Fröhlich (zwei Treffer am letzten Sonntag gegen Füssen) befindet sich noch unter den besten Zwanzig. Bei der 0:3-Heimniederlage des EHC gegen Peiting Mitte Oktober war es aber vor allem die starke Defensive und die effektive Chancenverwertung, die den Erfolg der Gäste ermöglichte. Ähnlich war es auch Ende November beim Rückspiel in Bayern. Da führten die Elche nach vier Minuten bereits mit 2:0 und hatten mit dem 4:0 in der 33. Minute das Spiel bereits sicher. Daran änderte auch die Auszeit des Peitinger Trainers Alexej Sulak nichts mehr, denn der EHC gab den Revanche-Sieg nicht mehr aus den Händen.

Vor diesem Jubiläums- und Spitzenspiel am Sonntag steht aber zuerst noch die zehnte Bayernfahrt für die Westfalen Elche. Die führt am Freitag nach Grafing (bei München), dort wartet ab 20 Uhr der EHC Klostersee. Diese Aufgabe erscheint doppelt gefährlich. Zum einen dürfen die Rot-Weißen nicht an ihrem Tabellenplatz gemessen werden, denn das Team von Alex Stein kämpft verbissen um einen Play-off-Platz und konnte zuletzt zuhause Bad Nauheim, die Tölzer Löwen und auch Rosenheim (in der Overtime) bezwingen. Zum anderen soll das Tief Daisy am Freitag heftigen Schneefall bringen. Das macht die Reise nach Oberbayern auch nicht gerade zu einer Spazierfahrt. Die ersten beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison gingen an die Elche. Mitte Oktober gewannen die Elche in Grafing mit 6:3, hatten dabei aber im zweiten Abschnitt einige Mühe, das Heimspiel Ende November wurde dann erst in der Schlussminute entschieden, als Vitali Stähle gleich mit zwei Empty-Net-Goals die Entscheidung für den Dortmunder EHC schaffte. Personell sieht es bei den Westfalen Elchen gut aus. Lediglich Stürmer Kevin Thau fehlt wegen seiner Fussverletzung weiterhin. Auch Verteidiger Tim Gregoire musste ab Mittwoch wegen einer schweren Angina passen und fällt damit für das Wochenende aus. Dagegen macht Stürmer Ryan Martens weiter gute Fortschritte. Seit Mitte letzter Woche ist er nun wieder im Training und könnte am Wochenende nach neun Spielen Pause (Verletzung im Heimspiel gegen Klostersee) zumindest wieder zu einigen Kurzeinsätzen kommen. Damit könnte EHC-Trainer Frank Gentges nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder auf alle drei Kontingentspieler zurückgreifen.

Die Bilanz des EHC Dortmund in den bisherigen 498 Meisterschaftsspielen der Vereinsgeschichte ist positiv. So gab es bisher 274 Siege (inklusive 18 Siegen nach Penaltyschießen oder Overtime) und 221 Niederlagen (15 Penalty-Niederlagen). Drei Begegnungen endeten unentschieden, da es das Penaltyschiessen erst ab der Saison 1999/2000 gab. Der EHC wurde Anfang 1997 in eine sogenannte Regionalpokal-Runde eingegliedert, da die Vereinsgründung (10. Oktober 1996) erst nach Saisonbeginn erfolgte. In der Folgesaison spielte man zuerst in der Verbandsliga und dann in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Ab der Saison 1998/99 war der EHC Dortmund dann 11 Spielzeiten lang ständiger Teilnehmer der Regionalliga NRW, bevor letzten März der Aufstieg in die Oberliga geschafft wurde. In den bisherigen 14 Spielzeiten musste der EHC zu 41 verschiedenen Spielstätten anreisen. Hier die komplette Liste der Städte (in alphabetischer Reihenfolge): Bad Nauheim, Bad Tölz, Bergisch Gladbach, Bergkamen, Bielefeld, Darmstadt, Deggendorf, Dinslaken, Dorsten, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt, Füssen, Gelsenkirchen, Grafing, Grefrath, Hamm, Herford, Herne, Hügelsheim, Iserlohn, Köln, Krefeld, Landsberg, Lauterbach, Moers, Neuss, Neuwied, Passau, Peiting, Ratingen, Rosenheim, Siegen, Solingen, Stuttgart, Trier, Troisdorf, Unna-Königsborn, Wesel und Wiehl.

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