Ottawa Senators verstärken sich mit William Eklund

Die NHL-Offseason nimmt kurz vor dem Draft 2026 richtig Fahrt auf. Mehrere General Manager haben in den vergangenen Tagen spektakuläre Trades eingefädelt, um ihre Kader für die kommende Saison neu auszurichten. Besonders die Buffalo Sabres, Washington Capitals, Chicago Blackhawks und Ottawa Senators gehörten zu den aktivsten Teams der Woche.
Die Senators sorgten für Aufsehen. Ottawa sicherte sich William Eklund von den San Jose Sharks. Zusätzlich kamen die Talente Kasper Halttunen und Brandon Svoboda nach Kanada. Der Deal zeigt, dass Ottawa den nächsten Schritt Richtung Playoff-Konkurrenz gehen möchte und dabei auf junge, bereits NHL-erprobte Spieler setzt.
Die Capitals sorgten gleich mit zwei großen Transfers für Schlagzeilen. Zunächst holten sie Stürmer Jordan Kyrou von den St. Louis Blues. Im Gegenzug wechselten Connor McMichael, Nachwuchsspieler Milton Gastrin sowie der 16. Pick im Draft 2026 nach St. Louis. Washington erhält damit einen offensivstarken Flügelspieler, der bereits mehrere 30-Tore-Saisons vorweisen kann.
Nur einen Tag später legten die Capitals nach und verpflichteten Alex Tuch von den Buffalo Sabres per Sign-and-Trade. Der 30-jährige Angreifer unterschrieb direkt einen Achtjahresvertrag über 84 Millionen Dollar. Buffalo erhält dafür David Kampf sowie einen Drittrundenpick im Draft 2027.
Die Sabres waren eines der aktivsten Teams der Woche. Neben dem Verlust von Alex Tuch gaben sie auch Verteidiger Bowen Byram und Stürmer Jordan Greenway an die Chicago Blackhawks ab. Im Gegenzug erhielten die Sabres den vierten Gesamtpick sowie den 45. Pick des Drafts 2026 und Verteidiger Louis Crevier.
Mit diesen Entscheidungen setzt Buffalo offenbar stärker auf langfristigen Vermögensaufbau und zusätzliche Draftkapitalien, nachdem das Team erstmals seit vielen Jahren wieder die Playoffs erreicht hatte.
Die Blackhawks gehören zu den Gewinnern der Woche. Durch die Verpflichtung von Bowen Byram erhalten sie einen erst 25-jährigen Verteidiger mit Stanley-Cup-Erfahrung und großem Entwicklungspotenzial. Gemeinsam mit jungen Talenten wie Artyom Levshunov und Kevin Korchinski soll Byram künftig das Fundament der Defensive bilden.
Chicago signalisiert damit deutlich, dass die Organisation ihren Rebuild beschleunigen möchte und nicht mehr ausschließlich auf Draftpicks setzt.
Ein weiterer bemerkenswerter Transfer war der Wechsel von Simon Nemec von den New Jersey Devils zu den Calgary Flames. Gemeinsam mit Maxim Tsyplakov wurde der Verteidiger nach Alberta geschickt. Die Devils erhielten dafür Verteidiger Etienne Morin sowie mehrere hochkarätige Draftpicks.
Für Calgary ist Nemec eine langfristige Investition in die Defensive. New Jersey verschafft sich dagegen finanzielle Flexibilität und wertvolle Assets für zukünftige Geschäfte.
Die Colorado Avalanche gaben Center Jack Drury, Chase Bradley und einen Drittrundenpick an die Nashville Predators ab. Im Gegenzug kamen die ehemaligen Erstrundenpicks Fyodor Svechkov und Zachary L’Heureux nach Denver.
Colorado setzt damit auf jüngere, kostengünstige Spieler mit Entwicklungspotenzial, während Nashville sofort mehr NHL-Erfahrung erhält.
Fazit
Die Woche vor dem NHL Draft 2026 hat bereits mehrere Blockbuster-Trades hervorgebracht. Washington zählt mit den Verpflichtungen von Jordan Kyrou und Alex Tuch zu den großen Gewinnern. Buffalo sammelt Draftkapital für die Zukunft, Chicago verstärkt seinen jungen Kern, Ottawa investiert in aufstrebende Talente und Calgary sichert sich mit Simon Nemec einen potenziellen Eckpfeiler für die Defensive. Angesichts des nahenden Drafts und der Free Agency am 1. Juli ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen weitere spektakuläre Deals folgen werden.














