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Knapper Sieg in Spiel 5

Die Toronto Marlies gewinnen den Calder Cup

Lesedauer: 2 Minuten
Die Toronto Marlies feiern den Gewinn des Calder Cup.
Die Toronto Marlies feiern den Gewinn des Calder Cup. (picture alliance / Arlyn McAdorey/The Canadian Press via AP | Arlyn McAdore)

Das Farmteam der Toronto Maple Leafs hat zum zweiten Mal nach 2018 die AHL-Meisterschaft gewonnen.

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Mit einem knappen 4:3-Sieg auf eigenem Eis haben die Toronto Marlies im fünften Spiel der Finalserie gegen die Chicago Wolves ihren zweiten AHL-Titel unter Dach und Fach gebracht. Ein Doppelschlag spät im zweiten Drittel brachte den Marlies die entscheidende Führung: Jacob Quillan und Vinni Lettieri trafen innerhalb von 83 Sekunden und stellten auf 4:2. Sechs Sekunden vor den zweiten Sirene verkürzten die Wolves nochmal durch den jungen Norweger Felix Unger Sörum, konnten im Schlussabschnitt aber nicht mehr den Ausgleich erzwingen.

Einen entscheidenden Anteil daran hatte der russische Torwart der Marlies, Artur Akhtyamov, der im Schlussabschnitt alle neun Torschüsse des Farmteams von Stanley Cup-Sieger Carolina Hurricanes parierte. Er wurde mit der Jack A. Butterfield-Trophäe als wertvollster Spieler der Finalserie ausgezeichnet. In der Endrunde verzeichnete er einen Gegntorschnitt von 2,22 Treffern und wehrte 92,3 Prozent aller Schüsse auf sein Tor ab.

Die Toronto Marlies sind seit 21 Jahren das Farmteam der Toronto Maple Leafs. Der Vereinsname erinnert an das bis 1989 aktive OHL-Team Toronto Marlboros. Allerdings wählte man die Abwandlung Marlies, um jegliche Assoziationen mit der Zigarettenmarke zu vermeiden.

In den Rekordbüchern des Vereins stehen mit Justin Pogge (142 Spiele, Platz 1 unter den Torhütern) und Antoine Bibeau (103 Spiele, Platz 3) zwei sehr bekannte Namen aus der DEL. Auch Korbinian Holzer hat hier seine Spuren hinterlassen, unter anderem ist er mit 267 Spielen Vierter in dieser Kategorie, der ehemalige Ingolstädter Jerry D'Amigo findet sich mit 240 Einsätzen ebenfalls unter den Top 10. Rekordspieler mit 312 Partien ist Alex Foster, der von 2012 bis 2015 in der DEL für Mannheim und Iserlohn auf dem Eis stand. Die 74 Tore, die der Ex-Straubinger Jeremy Williams für die Marlies erzielt hat, waren einige Zeit sogar Club-Rekord - mittlerweile ist aber auf Rang vier "abgerutscht".

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