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Klare Worte zum Trainerwechsel in Edmonton

Leon Draisaitl stärkt Babcock den Rücken: „Er wird uns besser machen“

Lesedauer: 3 Minuten
Leon Draisaitl im Trikot der Edmonton Oilers.
Der deutsche Superstar Leon Draisaitl äußerte sich in einem Interview zum neuen Oilers-Trainer Mike Babcock. (Foto: dpa/picture alliance/Associated Press)

Der deutsche Superstar der Edmonton Oilers spricht erstmals ausführlich über den neuen Cheftrainer Mike Babcock, das gemeinsame Kennenlernen und erklärt, warum die Führungsspieler den umstrittenen Coach unterstützen.

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Leon Draisaitl hat sich erstmals ausführlich zur Verpflichtung von Mike Babcock als neuem Cheftrainer der Edmonton Oilers geäußert. Im Podcast Oilers Now mit Moderator Bob Stauffer erklärte der deutsche Nationalspieler, warum die Führungsgruppe des Klubs die Entscheidung des Managements unterstützt und welche Erwartungen sie an den erfahrenen Coach knüpft.

Draisaitl bestätigte, dass er sich gemeinsam mit Connor McDavid und Zach Hyman vor der Verpflichtung mit Babcock getroffen hatte. Dabei seien zahlreiche Themen offen angesprochen worden.

„Wir haben uns mit Babs getroffen, und das Gespräch war wirklich gut“, sagte Draisaitl. „Viele Themen wurden sehr offen und direkt angesprochen. Am Ende des Tages bin ich überzeugt, dass er uns besser machen wird. Genau das erwarten wir uns.“

Nach den Worten des 29-Jährigen sei es für die Spieler wichtig gewesen, den neuen Trainer kennenzulernen und gleichzeitig zu erfahren, wie dieser die Mannschaft einschätzt. „Wir wollten wissen, wie er unser Team sieht und was er von den einzelnen Spielern hält. Das hat er hervorragend gemacht“, erklärte Draisaitl.

Besonders deutlich wurde der gebürtige Kölner bei der Frage, warum er Babcock für den richtigen Trainer hält. „Wir wollen schließlich trainiert werden. Ich möchte besser werden. Ich muss besser werden“, sagte Draisaitl. „Ich glaube, dass wir als Mannschaft an einem Punkt angekommen sind, an dem wir genau das brauchen.“

Dabei betonte der deutsche Superstar ausdrücklich, dass dies keine Kritik an den bisherigen Trainern sei. Jeder Coach habe seinen Beitrag zur Entwicklung der Oilers geleistet. Dennoch brauche eine Mannschaft im Verlauf ihrer Entwicklung manchmal neue Impulse. „Ich denke, dass Babs genau der Richtige für uns sein wird.“

Nach Ansicht Draisaitls wird Babcock dafür sorgen, dass die Mannschaft konsequent bei der Sache bleibt. Gleichzeitig werde er jedem Spieler vermitteln, ein wichtiger Bestandteil des Teams zu sein. Genau das sei eine Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.

Der NHL-Torschützenkönig von 2025 machte zudem deutlich, dass er sich einen Trainer wünsche, der auch gegenüber den Führungsspielern hohe Anforderungen stellt.

„Babs wird hart zu uns sein – aber genau das will ich. Genau das suche ich“, sagte Draisaitl. „Das beginnt bei Connor und das beginnt bei mir.“

Jeder in der Organisation müsse bereit sein, „noch ein kleines bisschen mehr“ von sich selbst und voneinander zu verlangen. Nur so könne die Mannschaft ihr großes Ziel erreichen. „Ich will mich als Eishockeyspieler in allen Bereichen weiterentwickeln und unserer Mannschaft auf noch mehr Arten zum Gewinnen verhelfen.“

Neben Babcock äußerte sich Draisaitl auch positiv über den neuen Assistenztrainer DJ Smith. Der langjährige NHL-Headcoach werde „in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle übernehmen“. Man höre ausschließlich Gutes über Smith, erklärte Draisaitl. Deshalb freue er sich darauf, sowohl ihn als auch Babcock in den kommenden Wochen noch besser kennenzulernen.

Die Erwartungen an den neuen Trainerstab sind damit klar formuliert. Nach zwei verlorenen Stanley-Cup-Finals in Folge und dem frühen Erstrundenaus soll Babcock den Oilers den entscheidenden Schritt zum Titelgewinn ermöglichen. Draisaitl ist überzeugt, dass der neue Cheftrainer dafür die richtigen Voraussetzungen mitbringt: „Am Ende des Tages bin ich überzeugt, dass er uns besser machen wird.“

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