JJ Peterka vor Draft zu den Boston Bruins getradet

Die erste Runde des NHL Drafts 2026 bot alles, was Eishockey-Fans erwarten: prominente Spielerwechsel, vielversprechende Nachwuchstalente und zahlreiche Überraschungen. Besonders aus deutscher Sicht sorgte der Wechsel von JJ Peterka zu den Boston Bruins für Schlagzeilen.
Peterka verstärkt die Bruins
Die Boston Bruins sicherten sich mit JJ Peterka einen der interessantesten jungen Offensivspieler der NHL. Im Gegenzug wechselten der 23. Pick des NHL Drafts 2026 sowie ein bedingter Erstrunden-Pick für den Draft 2028 zu den Utah Mammoth.
Boston setzt mit diesem Transfer ein klares Zeichen. General Manager Don Sweeney lobte vor allem Peterkas Geschwindigkeit, seinen gefährlichen Schuss und seine Flexibilität, sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Flügel eingesetzt werden zu können. Zudem sieht er im 24-jährigen Deutschen eine wichtige Verstärkung für das Powerplay und das Forechecking der Bruins.
Peterka absolvierte in der vergangenen Saison 82 Spiele für Utah und erzielte dabei 25 Tore sowie 22 Assists. Mit insgesamt 47 Scorerpunkten bestätigte er seine Entwicklung zu einem offensiv starken NHL-Stürmer. Sein langfristiger Vertrag läuft noch vier weitere Jahre und verschafft Boston Planungssicherheit. In Boston trifft er auf den deutschen Cheftrainer Marco Sturm und Stürmer Lukas Reichel.
Gavin McKenna wird Nummer eins
Sportlich stand der Draft natürlich im Mittelpunkt. Die Toronto Maple Leafs machten keine Überraschung und wählten mit dem ersten Pick den Kanadier Gavin McKenna von der Penn State University.
Der 18-jährige Stürmer überzeugte in der NCAA mit 51 Punkten in nur 35 Spielen und gilt als eines der größten Talente seines Jahrgangs. McKenna schrieb bereits im College mehrere Rekorde und wird als zukünftiger Franchise-Spieler gehandelt.
Sharks setzen auf Stenberg
An Position zwei entschieden sich die San Jose Sharks für den schwedischen Flügelstürmer Ivar Stenberg. Der talentierte Angreifer spielte zuletzt für Frölunda HC in der schwedischen SHL und überzeugte dort mit 33 Punkten. Experten sehen in ihm einen kompletten Zwei-Wege-Stürmer mit großem Entwicklungspotenzial.
Alberts Smits mit deutscher Vergangenheit
Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Auswahl des Letten Alberts Smits durch die New York Rangers an fünfter Stelle. Smits sammelte bereits Erfahrungen im deutschen Eishockey, als er sowohl für den EHC Red Bull München als auch zuvor in Finnlands Liiga auflief. Seine starke Entwicklung machte ihn zu einem der begehrtesten Verteidiger des Drafts.
Jahrgang der Verteidiger
Der NHL Draft 2026 bestätigte den Ruf eines außergewöhnlich starken Verteidiger-Jahrgangs. Zwischen den Picks vier und neun wurden gleich fünf Defensivspieler ausgewählt. Neben Alberts Smits gehörten Daxon Rudolph, Carson Carels, Chase Reid und Keaton Verhoeff zu den früh gezogenen Bluelinern.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Runde investierten mehrere Teams in die Defensive und unterstrichen damit die außergewöhnliche Qualität dieses Draft-Jahrgangs.
McTavish wechselt nach St. Louis
Neben Peterka sorgte ein weiterer prominenter Trade für Schlagzeilen. Die Anaheim Ducks gaben Mason McTavish an die St. Louis Blues ab und erhielten dafür den 15. sowie den 29. Pick der ersten Runde. Mit diesen Auswahlrechten verstärkten sich die Ducks anschließend mit Nikita Klepov und Marcus Nordmark.
Spannung bleibt bestehen
Mit dem letzten Pick der ersten Runde wählten die Ottawa Senators Rechtsaußen Jaxon Cover. Damit endete ein ereignisreicher Auftakt des NHL Drafts 2026.
Während die zweite bis siebte Runde noch aussteht, haben bereits die ersten Entscheidungen gezeigt, in welche Richtung viele NHL-Organisationen denken: Tempo, junge Offensivspieler und mobile Verteidiger stehen mehr denn je im Mittelpunkt. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick nun besonders auf JJ Peterka, der bei den Boston Bruins den nächsten wichtigen Schritt seiner NHL-Karriere gehen möchte.














