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VER trennet sich von Trainer Manfred Ahne

Lesedauer: 2 Minuten
Sekera beim Auftakt gesperrt

Bernd Setzer übernimmt Amt bis Saisonende

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Die Enttäuschung war den VER-Verantwortlichen nach der neuerlichen Heimniederlage gegen Erding ins Gesicht geschrieben. „Unsere Mannschaft hat sich erneut völlig verunsichert und ohne Selbstbewusstsein präsentiert“, analysierte Vorsitzender Jürgen Golly mit saurer Miene, und meinte weiter, dass man sich jetzt auch über den Austausch des Trainers Gedanken machen müsse. Die Gründe liegen auf der Hand. Das Team zeigte in einigen Partien der Bayernliga-Saison durchaus sein Können und Potential. Umso schwerwiegender dann die nicht immer nachvollziehbaren Leistungsschwankungen und das zuletzt immer deutlicher gewordene verlorene Selbstvertrauen. 
In einem langen Gespräch zwischen Vorstandschaft und Trainer verständigte man sich darauf, dass es für die Mannschaft in der derzeitigen Situation das Beste sei, einen neuen Trainer an die Bande zu stellen. „Wir machen Manfred Ahne keinerlei Vorwürfe in fachlicher oder menschlicher Hinsicht, schließlich haben wir ihm in den letzten 4 Jahren viel zu verdanken“, erklärt Golly über den Coach, der seit der Vereinsgründung im Jahr 2004 den Club aus der Bezirksliga in die Bayernliga geführt hat.
Aber: „Die Mannschaft braucht neue Impulse!“ Und genau diese erhofft sich das Präsidium durch einen Trainerwechsel.
Bereits unmittelbar nach der Begegnung gegen Erding wurden erste Gespräche geführt, diese am Wochenende weiter fortgesetzt und Entscheidungen gefällt. Bis Saisonende wird nun Bernd Setzer das Traineramt übernehmen. Setzer sprang bereits zu ERC-Zeiten kurzfristig als Trainer ein und leitet seit Jahren mit viel Geschick und Eifer die erfolgreiche Nachwuchsabteilung des Vereins. Zudem führt Setzer seit dieser Saison auch das Training der Juniorenmannschaft. „Wir sind dankbar, dass sich Bernd Setzer bereit erklärt hat, die Mannschaft in dieser schwierigen Situation zu übernehmen“, freut sich Jürgen Golly über die Zusage des Fachmanns. Einfach wird es wahrlich nicht. In den noch ausstehenden sechs Bayernliga-Begegnungen muss sich das Team aber wieder finden und von seiner besten Seite zeigen. Am Ende der Saison soll der Abstieg schließlich außer Reichweite sein.

Der VER Selb trifft am kommenden Freitag im Auswärtsspiel auf den ERV Schweinfurt, der auch ein Gegner in der Play-Down-Runde werden könnte. Am Sonntag empfängt man dann im heimischen Rund um 18 Uhr den TSV Peißenberg.

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