ECC Preussen Berlin startet mit 3:1-Sieg in die Regionalliga OstDerby bei FASS Berlin

(Foto: Rolf Lux)(Foto: Rolf Lux)
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Beiden Teams war anzumerken, dass man vor dem Gegner Respekt hatte und keiner den ersten Fehler machen wollte. Auf Seiten der Gäste konnte man vor allem auf Vincent und Jakob Rebel gespannt sein, die jetzt zusammen bei den Preussen die Schlittschuhe schnüren sowie auf Daniel Volynec oder auch Ex-FASS-Spieler Christian Steinbach. Bei den Hausherren stehen auch einige ehemalige Konkurrenten im Kader – mit unter anderem Julian van Lijden, Hannes Ulitschka oder auch Nils Watzke gibt es einige Spieler, die auch schon mal die Charlottenburger Luft geschnuppert haben. Man kennt sich also und duelliert sich nun, aber über weite Strecken bis zur Drittelpause ohne scharfe Waffen.

Die Fanlager untermalten das Treiben auf dem Eis jedenfalls mit lautstarker Unterstützung und plötzlich hatten die Anhänger der Akademiker mächtigen Grund zum Jubeln. Als nämlich in der 37. Minute Julian van Lijden das erste Saisontor für FASS gegen seinen Ex-Club schoss. Doch schnell brandete auch ein Torschrei der Preussenfans hinter Patrick Hoffmann auf, gerade einmal zwei Minuten und ein paar Sekunden später egalisierte Lukas Ogorzelec mit seinem 1:1-Treffer die Führung. In der Folge hielt ECC-Keeper Erik Reukauf seine Bude dicht und ließ keinen weiteren Treffer zu. Im Schlussabschnitt kontrollierten dann die Gäste vom Glockenturm etwas mehr das Geschehen und Can Matthäs leitete mit seinem Treffer in der 43. Spielminute den Auswärtssieg ein. Dennis Dörner machte mit seinem Schuss endgültig die ersten drei Punkte fest, als er in der 58. Minute zum 3:1 traf.

Sowohl bei FASS als auch beim ECC ist noch Luft nach oben, aber der Auftakt ist nun erstmal geschafft und man kann darauf aufbauen bzw. aus den Fehlern lernen. So sahen es auch die Trainer auf der anschließenden Pressekonferenz. Oliver Miethke sah ein attraktives, kampfbetontes Spiel und FASS sei es gelungen, die Räume eng zu machen und den Gästen nicht viel Luft zum Spielen zu geben. Die Überzahl wurde nach Meinung des Trainers zu wenig genutzt und hier hätte man besser agieren müssen. An den Unkonzentriertheiten in der Akademiker-Abwehr muss noch mehr gearbeitet werden, so dass diese abgestellt werden in den zukünftigen Partien und mit der Anzahl an Spielminuten komme auch die nötige Routine. Preussen-Coach Simon Braun sagte, dass er das von ihm erwartet knappe Spiel gesehen hatte und man am Ende über den Kampf das Spiel gewonnen hätte. Der ECC Preussen möchte sich aber weiter von Spiel zu Spiel steigern und Siege einfahren, dann kann man noch mehr über die Möglichkeiten in der Liga sagen. Am Sonntag erwartet der ECC Preussen Berlin den Tabellenführer Chemnitz Crashers zu ihrem ersten Heimspiel im Stadion an der Glockenturmstraße und FASS empfängt am 5. Oktober den ESV Halle.

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