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Rechtsstreit vorläufig gewonnen

Berlin Capitals melden sich zurück

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Das einsame Logo der Berlin Capitals in der Deutschlandhalle. 2002 war für die Preussen in der DEL Schluss.
Das einsame Logo der Berlin Capitals in der Deutschlandhalle. 2002 war für die Preussen in der DEL Schluss. (Foto: dpa/picture alliance)

Im Jahr 2002 waren die Berlin Capitals und damit die Preussen – zumindest was die DEL anging – Geschichte. Seither gab es immer wieder Versuche, das Eishockey im Westen der Bundeshauptstadt wiederzubeleben.

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Der ECC Preussen spielte immerhin auch in der Oberliga. Als auch dieser Verein 2020 sein Ende fand, kamen die Nachwuchsmannschaften beim SC Charlottenburg unter. Nun scheinen die Berlin Capitals zurück zu sein.

Zumindest wollte ein Verein unter diesem Namen bereits in der abgelaufenen Saison wieder am Spielbetrieb teilnehmen, allerdings hatte der Berliner Eissportverband die Aufnahme verweigert. Darüber gerieten der Verein und der Verband in einen Rechtsstreit, der offenbar nun damit endete, dass die Capitals vorläufig zugelassen werden müssen. Eine Entscheidung in der Hauptsache stehe allerdings noch aus.

In einer Mitteilung, die der BSC Preussen Berlin Capitals auf seinen Sozialen Medien veröffentlichte, erklärte der Vereinsvorsitzende Olof Erikzon nach der Entscheidung des Landgerichts: „Die Caps sind zurück. Nach der gestrigen Entscheidung können die Caps im nächsten Jahr spielen.“

Wie der Verein erklärt, muss der Berliner Eissportverband den Eishockeyverein BSC Preussen Berlin Capitals vorläufig zu Wettbewerben des Eissportverbands und Wettbewerben, die eine Mitgliedschaft beim Eissportverband voraussetzen, wie ein Mitglied teilnehmen lassen. „Der bisherige Ausschluss von Wettbewerben ist rechtswidrig. Bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren kommt, kann es einige Jahre dauern“, so die Capitals.

„Wir hoffen, dass der Berliner Eissportverband die Entscheidung sportlich fair akzeptiert“, erklärte Erikzon. „Das wäre im Sinne der Kinder und Spieler, die sich für unseren Club entschieden haben.“ Christian Lohmann, Anwalt des Vereins, meinte: „Das Gericht hat die Entscheidung ausführlich begründet. Das wir schon in diesem Stadium eine für uns gute Entscheidung erhalten haben, spricht für sich.“

Mit Georg Holzmann als 2. Vorsitzenden und Uli Egen sind bekannte Akteure für die neuen Capitals tätig.

Mit Christian Steinbach, Sebastian Pritykin und Erik Hartmann hat der Verein nun die ersten Spieler verkündet, die in der kommenden Saison für die erste Mannschaft spielen werden. Dazu erklärt der Verein: „Die Reise geht weiter. Der nächste Schritt ist getan. Nach 22 Jahren haben unsere Fans wieder Heimspiele, auf die sie sich freuen können. Unsere Reise startet in der Landesliga und soll langfristig weiter nach oben gehen.“

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