Neuauflage der 100-jährigen Tradition: HC Milano will in die ICEHL

Die Eishockeytradition in Mailand ist größer, als man zunächst vermuten dürfte. Der erste HC Milano wurde bereits vor über 100 Jahren, im Jahr 1924, ins Leben gerufen. Immer wieder wurde der Name geändert oder ergänzt. Doch der Namenskern blieb: Nun könnte ein neuer Hockey Club Milano die nächste Ära einläuten – in der internationalen österreichischen Liga, der ICEHL.
Aktuell spielen mit dem HC Bozen und dem HC Pustertal bereits zwei italienische Mannschaften in der Liga, die in lang International Central European Hockey League heißt. Am heutigen Dienstag wurden die Pläne präsentiert, auf dem Messegelänge in Rho eine Übergangshalle für zunächst drei Jahre zu errichten. Danach soll die eigentliche Arena fertiggestellt sein. Das erklärte Ziel: Bereits zur kommenden Saison soll der HC Milano in der ICEHL an den Start gehen.
Die Übergangshalle, die rund fünf Millionen Euro kosten wird, soll Platz für 4000 Zuschauer bieten. Die Investoren in der italienischen Metropole hatten der Liga ihr Konzept bereits vor einige Wochen präsentiert; bis Ende April soll nun auch die Finanzierung stehen. Im Anschluss muss die ICEHL entscheiden, ob sie den HC Milano aufnimmt.
Ein anderer Vorgängerverein des HC Milano sind die Diavoli Rossoneri Milano, die sogar dreimal den Spengler Cup gewonnen haben. Die schwarz-roten Teufel fusionierten 1956 mit dem ursprünglichen HC Milano.














