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Auftakt am 3. September

Diese Teams gehen in der CHL an den Start

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Die CHL-Trophäe. (Foto: the)

Am 3. September startet die Champions Hockey League in ihre zwölfte Saison. Titelverteidiger ist mal wieder der Rekordsieger, der fünffache Champion Frölunda HC aus Göteborg.

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Daneben konnten noch die schwedischen Teams Lulea HF zum Auftakt und Rögle BK den Titel holen. Dahinter folgen, mit einigem Abstand, zwei finnische Titel (Jyväskylä und Tappara Tampere) sowie zwei Schweizer Cupsiege durch Servette Genf und die ZSC Lions. Die deutschen Fahnen hielt 2019 der EHC Red Bull München hoch, der im damaligen Finale Frölunda unterlag.

Die deutschen Vertreter

Der Deutsche Meister Eisbären Berlin tritt zum neunten Mal in der CHL an und möchte seine Bestleistung von 2025, als man das Viertelfinale erreichte, am liebsten verbessern. Für dieses ambitionierte Ziel holte man sich mit Jack LaFontaine einen starken kanadischen Keeper und mit Martin Has, Tobias Krestan und Noel Saffran wurden junge, hungrige und vor allem schnelle Stürmer verpflichtet. Sie ergänzen die Topstürmer wie Liam Kirk, Ty Ronning oder Lean Bergmann.

Mindestens ebenso viel Erfahrung können die Adler Mannheim in die Waagschale werfen. Vor allem auf der Torwartposition konnte mit dem Berliner Jake Hildebrand ein wichtiger Posten prominent besetzt werden. Ebenso wichtig für Mannheim der DEL-erfahrene Brooks Macek, der vom KHL-Club Jekaterinburg in die Quadratestadt wechselte.

Ein ziemlich unbeschriebenes Blatt, was zumindest für die CHL gilt, sind die Kölner Haie. In der Auftaktsaison 2014/15 flogen sie schon in der Vorrunde trotz guter Leistungen raus, der letzte Sieg datiert vom 7. September 2014 mit 3:2 gegen Kärpät Oulu. Der Kölner Kader ist äußerst ausgeglichen, außerdem konnten mit Marcel Noebels von den Eisbären Berlin und Daniel Fischbuch aus Iserlohn erfahrene Stürmer geholt werden.

Die Favoriten

Zu nennen sind hier in erster Linie die vier schwedischen Teams, allen voran CHL-Rekordsieger Frölunda Göteborg. Interessant: Frölunda schickt ein relativ junges Team ins Rennen, der älteste ist Torwartroutinier Lars Johansson (39), der jüngste das 17-jährige Talent Bosse Meijer. Die Växjö Lakers HF haben gleich drei US-Amerikaner in der Verteidigung und mit dem Slowaken Peter Cehlarik einen Topstürmer im Aufgebot. Gänzlich schwedisch die Defensive von Skelleftea AIK und vorne stürmt ein US-Boy namens Hudson Fasching. Ebenfalls amerikanisch aufgebaut ist die Defensive von Rögle BK, wo gleich die Hälfte der Akteure nordamerikanische Pässe haben. Ein Farbtupfer mit norwegischem Einschlag bildet Tinus Luc Koblar. Der 19-Jährige brillierte in diesem Jahr bei der WM und soll nach dem Willen der Edmonton Oilers in Rögle den Feinschliff erhalten.

Auch aus der Schweiz kommen drei Teams mit Ambitionen. Erstmals wurde der HC Fribourg-Gottéron Meister und diese Euphorie wollen die Westschweizer mit in die CHL nehmen. Starspieler des HCFG sind der Kanadier Anthony Richard, der aus der Organisation der Philadelphia Flyers kam und zuletzt in der AHL bei den Lehigh Valley Phantoms antrat, sowie der Schwede Jacob de la Rose. Zum zweiten Mal nach 2024 möchte Servette Genf die CHL gewinnen. Mit Manninen, Granlund und Puljujärvi besetzt dabei Servette ein finnisches Trio mit extremer Durchschlagskraft. Nachdem 2023 im Achtelfinale Schluss war, möchte der HC Davos in diesem Jahr die CHL gewinnen. Die Graubündner setzen dabei auf talentierte heimische Kräfte in der Defensive, angeführt vom schwedischen Altmeister Calle Andersson. In der Offensive ist der HCD bestens ausgerüstet, unter anderem mit dem Schweden-Trio Asplund, Nordström und Ryfors.

Die Dritten im Bunde sind die Tschechen. Hier sollte vor allem der HC Dynamo Pardubice beachtet werden. Sechs Ausländer unterstützen den aktuellen tschechischen Meister, der mit dem in Hannover geborenen Jachym Kondelik ein Toptalent und dem aus Davos heimgekehrten Matej Stransky einen herausragenden Stürmer bieten kann. Nicht zu unterschätzen ist auch Bili Tygri Liberec, die nach dem desaströsen Jahr 2025 mit einem dritten Platz danach aufhorchen ließen. 2018 erreichten sie sogar das CHL-Halbfinale. Der Paradiesvogel des Teams ist der 21-jährige Jaromir Perez, der auch über einen spanischen Pass verfügt. Ebenfalls nach längerer CHL-Pause ist der HC Pilsen wieder mit dabei. Der Meister von 2013 verfügt mit einem Durchschnittsalter von 25,5 Jahren über eines der jüngsten Teilnehmerteams.

Auch die Teams des aktuellen Weltmeisters sind Anwärter auf den CHL-Titel. Als erstes gilt dies natürlich für den finnischen Rekordmeister Tappara Tampere. Zwar verloren sie mit Rautiainen, Suvanto und Piiparinen drei Spieler an die NHL, aber neben der traditionell starken Jugendarbeit konnten die beiden Schweden Olle Strandell und William Wiå nach Tampere geholt werden. Eine Überraschung in der letzten Meisterschaft stellte KooKoo Kouvola. Vor zwei Jahren noch fast in die zweite Liga abgestiegen, war das Erreichen des Meisterschaftsfinales der bisher größte sportliche Erfolg von KooKoo. Einer der Väter war dabei Keeper Juha Jatkola, der vor zwei Wochen zum DEL-Aufsteiger Krefeld Pinguine wechselte. Auch Saipa Lapeenranta gehört nicht zur Beletage des finnischen Eishockeys. 2023 und 2024 wurde man Ligenletzter, dann kam der große Sprung. 2025 Finalteilnahme, 2026 Ligendritter. Ob es für den großen Wurf in dieser Saison reicht, wird sich zeigen. Prominentester Einkauf war der Schwede Einar Emanuelsson. Ansonsten unterstützt man die junge Truppe, nur Stürmer Miikka Salomäki ist über 30 Jahre alt, mit weiteren Talenten, unter anderem mit Joonas Rajala aus der U20 von Tappara.

Die Außenseiter

Jederzeit für eine Überraschung gut und damit auch das Erreichen des Achtelfinales sind die drei ICEHL-Teams. Meister Graz 99ers, Red Bull Salzburg und Altmeister Klagenfurter AC.

Neu im Wettbewerb nach drei Jahren Pause ist die Slowakei und sie bringt den HK Nitra an den Start. Nitra war zuletzt vor zehn Jahren in der CHL aktiv und erreichen das Sechzehntelfinale, wo man allerdings gegen Vitkovice Ostrava sang- und klanglos mit 0:12 (0:7, 0:5) unterging. Weitere CHL-Teilnehmer sind noch die Bordeaux Boxers, GKS Tychy, Herning Blue Fox und Storhamar Hamar.

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