Eishockey-WM 2023 in Finnland und Lettland

Der internationale Eishockey-Verband IIHF hat die Weltmeisterschaft 2023, die ursprünglich in Russland stattfinden sollte, neu vergeben. Zur „Hälfte“ gibt es dabei ein Wiedersehen mit den diesjährigen Austragungsorten: So treffen sich die 16 Teams in einem Jahr in Finnland und Lettland, genauer gesagt: in Tampere und Riga.
Auch Slowenien und Ungarn hatten sich gemeinsam für 2023 beworben, doch vor vier Tagen machte der ungarische Verband einen Rückzieher wegen fehlender Garantien der ungarischen Regierung, wie die IIHF in ihrer Mitteilung erklärt.
Schon länger steht fest, dass die Weltmeisterschaften 2024 in Tschechien (Prag und Ostrava) und 2025 in Schweden und Dänemark (Stockholm und Herning) stattfinden werden. Der IIHF-Kongress hat nun auch die Titelkämpfe für 2026 vergeben: Dann wird die Schweiz Gastgeber der WM sein. Gespielt wird in Zürich und Fribourg.
Da Russland und Weißrussland im Jahr 2023 nicht in das WM-System zurückkehren dürfen, werden die unteren WM-Divisionen entsprechend aufgefüllt. So gehen in der Division 1A (praktisch die „B-WM“) folgenden sechs Teams an den Start: Italien, Großbritannien, Litauen, Südkorea, Polen und Rumänien. In der darunter angesiedelten Division 1B spielen: Japan, Ukraine, Estland, China, Serbien und die Niederlande.














