Norwegen schreibt Geschichte: Bronze ist erste WM-Medaille überhaupt

1951 ist lange her – und seit heute nicht mehr das Jahr, an dem sich der größte Erfolg der Eishockey-Nationalmannschaft Norwegens misst. Die Nation, die in den 1970ern und 1980ern zeitweise nur in der C-Weltmeisterschaft gespielt hat, hat zum ersten Mal überhaupt eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft auf dem Toplevel gewonnen.
Durch ein 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung gegen Kanada sicherten sich die Nordmänner die Bronzemedaille.
Die Skandinavier hatten ohnehin ein überragendes Turnier gespielt. Im Spiel gegen die Schweiz scheiterten die Norweger zwar deutlich im Halbfinale, entschieden das „kleine Finale“ um Platz drei nun aber für sich – und das auch noch dramatisch. Die Hoffnung war groß, dass der Außenseiter die ersehnte Medaille gewinnt. Denn Emilio Pettersen (7.) und Stian Solberg (33.) hatten Norwegen mit 2:0 in Führung gebracht. Doch Kanada kämpfte um Bronze, nahm seinen Goalie Jet Greaves vom Eis und erzielte jeweils durch Robert Thomas tatsächlich noch zwei Treffer – der Ausgleich fiel nur acht Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Ein Tiefschlag – doch Norwegen schüttelte es ab. Nach drei Minuten und 32 Sekunden trug sich dann Noah Steen in die Eishockey-Geschichtsbücher seines Heimatlandes ein und erzielte den Siegtreffer in der Overtime.














