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Letten-Torhüter Kristers Gudlevskis avanciert zum Matchwinner

Deutschland unterliegt auch gegen Lettland

Lesedauer: 2 Minuten
Josh Samanski (links) scheitert per Alleingang an Letten-Torhüter Kristers Gudlevskis.
Josh Samanski (links) scheitert per Alleingang an Letten-Torhüter Kristers Gudlevskis. (picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | Timo Stein)

Die DEB-Auswahl steht nach der 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)-Niederlage gegen Lettland bei der Eishockey-Weltmeisterschaft bereits nach zwei Spieltagen gehörig unter Druck.

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Im zweiten Gruppenspiel der Eishockey-WM geriet Deutschland nach dem ersten Drittel gegen Lettland mit 0:1 ins Hintertreffen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis erwischte zunächst den besseren Start, dominierte die Anfangsphase und fand schnell ins Spiel. Lettland kämpfte sich allerdings im Laufe des Drittels immer besser in die Partie, wurde zunehmend dominanter und erspielte sich schließlich sogar die gefährlicheren Chancen. Die lettische Führung kurz vor der ersten Pause nach einem verdeckten Schuss von Martins Dzierkals (19.) war daher nicht unverdient. Nationaltorhüter Philipp Grubauer parierte mehrmals stark und verhinderte so einen höheren Rückstand. Deutschland spielte hingegen offensiv zu kompliziert und biss sich an der lettischen Defensive die Zähne aus. 

Während das DEB-Team nichts Zählbares aus seiner ersten Überzahlsituation mitnehmen konnte, gab es beim ersten Unterzahlspiel hingegen die nächste kalte Dusche - Deutschland konnte sich nicht befreien und ließ Rudolfs Balcers mutterseelenallein, der unhaltbar für Grubauer zum 2:0 für Lettland einschob. Auf der Gegenseite hatte Deutschland Pech, als Daniel Fischbuch (27.) nur an das Gestänge abfälschte und Josh Samanski (32.) per Alleingang am starken Letten-Goalie Kristers Gudlevskis scheiterte. Deutschland blieb am Drücker, der Anschlusstreffer sollte jedoch im Mittelabschnitt nicht mehr fallen. Lettland hatte es Gudlevskis, der in der DEL für die Fischtown Pinguins Bremerhaven zwischen den Pfosten steht, die Zwei-Tore-Führung zu verdanken. „Wir kreieren viele Chancen und müssen nicht viel an unserem Spiel ändern“, meinte Josh Samanski bei Magenta Sport in der zweiten Drittelpause. „Wir brauchen ein Tor und dann folgen weitere Treffer.“

Die Deutschen kamen mit viel Geschwindigkeit aus der Kabine und gingen direkt wieder in die Offensive. Eine weitere Chance im Powerplay brachte erneute nicht den ersten Treffer der Partie, Grubauer wehrte auf der anderen Seite einen Alleingang Lettlands an die Latte ab und verhinderte so die Vorentscheidung. DEB-Trainer Harold Kreis setzte frühzeitig alles auf eine Karte und nahm Grubauer über fünf Minuten vor dem Ende zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Lettland verteidigte die Führung allerdings mit viel Geschick bis zur Schlusssirene und feierte so den ersten Sieg, nachdem der Auftakt gegen die Schweiz mit 2:4 verloren wurde. 

Deutschland steht nun in der nächsten Partie am Montag (20:20 Uhr) gegen Gastgeber Schweiz unter  enormen Druck den ersten Sieg der diesjährigen WM einzufahren. 

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