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Gespräche laufen

Bundesregierung hält WM-Turnier mit Russland für unmöglich

Lesedauer: 2 Minuten
Foto: dpa

Der Deutschland-Cup dient der Vorbereitung auf die Eishockey-Weltmeisterschaft. Das war schon immer so. Doch aktuell überstrahlt das WM-Thema Russland das Turnier massiv.

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Nach wie vor gibt es keine belastbaren Informationen des Deutschen Eishockey-Bundes oder der International Icehockey Federation zu der Frage, wie das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) umgesetzt werden soll, Russland gegen den Willen der IIHF und vieler nationaler Verbände, in die Eishockey-WM 2027 zu integrieren, die im Mai in Düsseldorf, Mannheim und Gelsenkirchen stattfinden soll. Angesichts der wirtschaftlichen Probleme, die sich alleine aufgrund von Sicherheitsfragen ergeben würden, hatte es der DEB bekanntlich offengelassen, ob sich der deutsche Verband in der Lage sieht, unter diesen Umständen die WM auszurichten.

Außerdem haben Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Lettland und Tschechien erklärt, nicht zu WM-Spielen gegen Russland anzutreten. Bei der Ende Dezember in Kanada geplanten U20-WM haben die Gastgeber bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Premierminister Mark Carney hatte erklärt, dass Kanada keine Visa für russische Sportler ausstellen wird. Außerdem haben zahlreiche Sponsoren erklärt, ihr Engagement einzustellen, sollte Russland bei einer Eishockey-WM unter den aktuellen Umständen des laufenden Krieges gegen die Ukraine an den Start gehen.

Nun hat sich auch die deutsche Bundesregierung geäußert und gemäß Medienberichten erklärt, dass sie eine Ausrichtung der Eishockey-Weltmeisterschaft mit Russland für ausgeschlossen hält. Unter diesen Bedingungen sei „die Durchführbarkeit des Turniers sportlich und wirtschaftlich faktisch unmöglich“, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte. Dem gingen Gespräche mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Deutschen Eishockey-Bund und der International Icehockey Federation voraus. Nun sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, wie das Turnier dennoch stattfinden kann.

Klar ist inzwischen: Weißrussland wird 2027 auf keinen Fall zur WM zurückkehren. Das hatte die IIHF heute erklärt. Das CAS-Urteil hatte sich ausschließlich mit der russischen Teilnahme befasst, da der dortige Verband geklagt hatte.

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