"Roosterday": Gelungene Jubiläumsfeier

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Trotz des alles andere als sommerlichen Wetters pilgerten mehr als 1000 Anhänger zum Iserlohner Danzturm, um am „Roosterday“ das 10 –jährige Bestehen des Iserlohner EC gebührend zu feiern. Zahlreiche Gäste ließen die vergangenen 10 Jahre des IEC noch einmal Revue passieren. Schon am Nachmittag sorgte Werner Köttritz mit seinen Kinderliedern für eine gelungene Unterhaltung. Im weiteren Verlauf gab es dann einen bunten Mix aus Spiel, Talk und Musik mit der Paul-Meier-Kombo.



Vor der großen Geburtstagsshow stand auch Roosters-Manager Karsten Mende während einer Talkrunde Rede und Antwort. Dabei gab er einen kleinen Einblick in die weiteren Planungen der Sauerländer bis zum Saisonstart. Am 21. August wollen die Roosters und ihre Fans bereits die nächste Party mit der großen Saisoneröffnung feiern. An diesem Tag bestreitet das Team von Headcoach Doug Mason auch das erste Testspiel gegen eine AHL/ECHL Auswahl.

Drei ausländische Cracks fehlen noch zur Komplettierung des Kaders. Diese sollen, so Mende, dem Anforderungsprofil nach Leistungsträger im Team werden. In den kommenden . zwei bis drei Wochen wollen die Roosters die noch fehlenden neuen Spieler präsentieren, um auf jeden Fall das Trainingslager komplett absolvieren zu können. Ausgenommen bleibt davon NHL-Star Mike York, der im Falle des Lockouts erst im September in Iserlohn eintreffen wird.



Vorgestellt wurden auch die NÍCE ROOSTERS, eine Tanzformation, die mit gelungenen Tanzeinlagen zu rhythmischer Discomusik in Zukunft den Roosterfans einheizen wird.

Pünktlich um 18:30 Uhr starteten dann die Moderatoren Mirko Heintz und Teal Fowler, seines Zeichens eigentlich Co-Trainer der Roosters und ehemals spielender IEC-Publikumsliebling, die große Geburtstagsshow.

Gemeinsam mit vielen Gästen blickten sie noch einmal auf die Highlights, kuriose Ereignisse, aber auch die schmerzlicheren Stunden der vergangenen 10 Jahre IEC zurück.

Als prominente Gäste standen zuerst DEB Präsident Ulrich Esken und DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke auf der Bühne. Während Esken über seine Zeit als Präsident des ERC Westfalen Dortmund und die daraus entstandene Bindung zu Teal Fowler berichtete, blickte Tripcke noch einmal aus Sicht der Liga auf den DEL-Einstieg der Roosters zurück.



Iserlohns Bürgermeister Claus Müller und Landrat Alois Stepuhn wurde ein Jubiläumstrikot mit ihrem Namen übergeben. Müller versprach das Jersey bei seinem nächsten Heimspiel anzuziehen.

In die Liste der Gäste reihten sich in weiteren Runden der erste IEC Kapitän Olf Engelmann, Steffen Klau, Klaas Feser, Jens Esche, Daniel Hesmert, der extra aus Kanada eingeflogene Steve Potvin, Lars Müller, „Stimmungskanone“ Georg „Butzi“ Gailer, Christian Franz, Chrisian Hommel und Erich Goldmann ein.

Viele der ehemaligen Spieler erinnerten sich an den ganz besonderen Stellenwert der Duelle gegen den langjährigen Ligarivalen Moskitos Essen. Teal Fowler erinnerte sich an den Rat von Ex-Geschäftsführer Thomas Aumer, dass er auf keinen Fall ein Spiel gegen den Erzrivalen aus Essen verlieren dürfe. Das, so Fowler weiter, sei aber meistens gut gelungen.



Besonders herzlich empfangen wurde Ex-Trainer Greg Poss. Er erinnerte sich ebenfalls an seine Anfänge in Iserlohn zurück und bedankte sich nochmals für die damals erhaltene Chance. Teal Fowler bezeichnete Poss in Anspielung auf seine Rangeleien mit Trainerkollege Jim Boni vor einigen Jahren scherzhaft als den ersten Coach in Deutschland mit einem „Knock-out-Hattrick“.



Nicht fehlen durfte natürlich der allererste Vorsitzende und Gründungsvater Jochen Vieler, der noch einmal an seine Zeit beim Vorgängerklub ECD, die Gründung des IEC und den Lizenzkauf erinnerte. Sein Nachfolger und damaliger Vize Wolfgang Brück berichtete über seine damalige Lust „etwas Neues zu machen“ und unterstrich in seiner heutigen Funktion als Rooster-Gesellschafter, dass der DEL-Klub erneut vor einer schweren Saison 2003/04 steht.



Zum Abschluss der Party gesellten sich alle Gäste noch einmal unter riesigem Jubel zum großen Finale auf die Bühne. Spätestens in zehn Jahren möchte man sich zum 20 –jährigen Jubiläum zur nächsten großen Party treffen.

Mit Musik von der Top-40-Band Chess, sowie vielen feucht-fröhlichen Gesprächen zwischen den ehemaligen Aktiven und Fans klang der gelungen Roosterday aus. (MK)

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