Red Bull München erweitert sein U23-Nachwuchsnetzwerk

Der EHC Red Bull München hat sein U23-Förderkonzept für die Saison 2026/27 weiterentwickelt. Über ein Partnernetzwerk aus DEL2 und Oberliga sollen die Nachwuchsspieler künftig gezielter an den Profibereich herangeführt werden. Ziel ist es, ihnen möglichst viel Spielpraxis und Eiszeit auf dem jeweils passenden Niveau zu ermöglichen.
Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die neue Zusammenarbeit mit den ECDC Memmingen Indians. Erstmals arbeiten beide Clubs im Rahmen des Förderlizenzsystems zusammen. Künftig können U23-Spieler des EHC Red Bull München mit einer Förderlizenz für den DEL2-Club zum Einsatz kommen. Gleichzeitig können U23-Spieler der Allgäuer Mannschaft mit einer Förderlizenz für den EHC Red Bull München ausgestattet werden.
Ergänzt wird das Förderkonzept durch die Zusammenarbeit mit zwei Oberligisten aus der Region. Torhüter Matthias Bittner (22) erhält erneut eine Förderlizenz für die Tölzer Löwen. Mit dem Club aus dem bayerischen Oberland setzt Red Bull München eine Zusammenarbeit fort, die sich bereits in der vergangenen Saison im Rahmen des Förderlizenzsystems bewährt hat.
Auch mit dem SC Riessersee nimmt der EHC Red Bull München die Zusammenarbeit wieder auf. Nach einer mehrjährigen Pause knüpfen beide Vereine an ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft vergangener Jahre an. Torhüter Max Bolle (18) und Stürmer Luis Becker (18), der zur neuen Saison aus dem Nachwuchs des EV Landshut nach München gewechselt ist, erhalten Förderlizenzen für den Club aus Garmisch-Partenkirchen. Die beiden ehemaligen U18-Nationalspieler gehören inzwischen zum U20-Kader des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und zählen zu den vielversprechendsten deutschen Youngsters ihres Jahrgangs.
Christian Winkler, Managing Director Sports des EHC Red Bull München: „Für junge Spieler ist Eiszeit die wichtigste Währung. Sie müssen regelmäßig spielen, Verantwortung übernehmen und Erfahrungen sammeln. Genau dafür haben wir mit Memmingen, dem SC Riessersee und den Tölzer Löwen aus unserer Sicht das bestmögliche Konstrukt geschaffen. So können sich unsere deutschen Talente Schritt für Schritt weiterentwickeln und gleichzeitig wissen wir, dass sie in einem professionellen Umfeld bestens aufgehoben sind.“












