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DEL Kompakt am 43. Spieltag

Kölner Haie schreiben DEL-Geschichte, Dustin Strahlmeier erzielt Towarttor

Lesedauer: 4 Minuten
Brady Austin bejubelt seinen Treffer zum 3:0 für die Kölner Haie im Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg.
Die Kölner Haie gewinnen das 16. Spiel in Folge! (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)

16. Sieg in Folge für die Kölner Haie und Adler Mannheim gewinnen das Verfolgerduell. Die DEL am Sonntag:

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Doppelter DEL-Rekord für die Kölner Haie

Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers: 5:2 (1:1; 2:1; 2:0)

16 Siege in Folge, das gelang bis jetzt noch keinem Team in der Geschichte der DEL. Mit dem Sieg gegen die Ice Tigers sicherte sich die Kölner Haie den 24 Jahre alten Rekord der Adler Mannheim. Außerdem sind sie das erste Team, das zu diesem Zeitpunkt der Saison bereits die 100-Punkte-Marke knackt, und die Haie haben nun 15 Punkte Vorsprung auf die Adler Mannheim.

Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick deutlich scheint, waren die Ice Tigers bis zum Schluss in Schlagdistanz, bis Nate Schnarr und Gregor MacLeod jeweils durch Empty-net-Treffer den Deckel auf die Partie setzten.

Bevor es nach der Olympiapause in die heiße Phase der Saison geht, haben die Kölner jetzt die beste Ausgangsposition für die Playoffs. Für die Ice Tigers zählt weiterhin jeder Punkt, um sich die Playoffteilnahme zu sichern.

Adler Mannheim gewinnen das Verfolgerduell gegen Red Bull München

Adler Mannheim – EHC Red Bull München: 4:3 (1:0; 0:0; 2:3; 0:0)

Über 40 Minuten neutralisierten sich die beiden Teams in einem schnellen und unterhaltsamen Spiel. Im letzten Spielabschnitt schalteten die Münchner einen Gang höher und stellten das Ergebnis innerhalb von sechs Minuten von 0:1 auf 3:1. Die Tore entstanden jeweils nach individuellen Fehlern der Mannheimer, die Tobias Rieder, Brady Ferguson und Yasin Ehliz nach gut ausgespielten Kontern ausnutzten.

Auf Mannheimer Seite war wieder mal Matthias Plachta der entscheidende Spieler, nachdem er sowohl den Anschlusstreffer als auch den Ausgleich zum 3:3 kurz vor Schluss einleitete.

Rund fünf Minuten vor Schluss bekamen die Adler ein Powerplay zugesprochen und setzen durch den sechsten Feldspieler alles auf eine Karte. Durch zwei nahezu identische Treffer, bei denen Plachta die Scheibe von seiner Rechtsaußen-Position aufs Tor brachte und der Puck unhaltbar für Gäste-Goalie Antoine Bibeau abgefälscht wurde, retteten sich die Mannheimer kurz vor Schluss in die Verlängerung.

Erst im Penaltyschießen fiel dann die Entscheidung, nachdem alle drei Schützen der Mannheimer erfolgreich waren. Mit dem letzten Schuss setzte Justin Schütz ein sehenswertes Ende für dieses Spitzenspiel der DEL, das alles geboten hatte, was man sich als neutraler Fan wünschen kann.

 

Löwen Frankfurt holen den ersten Sieg nach sieben Niederlagen in Folge

Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin: 4:1 (1:0; 2:0; 1:1)

Insgesamt 32 Strafminuten und ein überragender Cody Brenner sortgen für einen denkwürdigen Nachmittag in Frankfurt. Von der ersten Minute des Spiels an zeichnete sich die Linie der Schiedsrichter ab, die durch kleinliche Strafen für beide Teams jeglichen Spielfluss verhinderten.

Während die Berliner keines ihrer sechs Powerplays nutzen konnten, war das Überzahlspiel der Löwen gleich zweimal erfolgreich. Nachdem Frankfurts Schlüsselspieler Carter Rowney in dieser Saison erst drei Treffer erzielte, traf der Kanadier doppelt und leitete den Frankfurter Sieg ein.

Auf Seiten der Berliner stehen am Ende zwar 44 Torschüsse, doch auch nur eine Schusseffizienz von 2,5 %. Eine Statistik, mit der man sicherlich nicht zufrieden sein kann im Kampf um Platz 6.

Die Löwen Frankfurt waren an diesem Tag das effizientere Team und konnten sich im Tor auf den jungen Schlussmann Brenner verlassen. Erstmals nach sieben Niederlagen in Folge konnte das Team von Tom Pokel wieder ein Spiel für sich entscheiden und sich weiter vom Abstiegsplatz absetzen.

Dustin Strahlmeier erzielt Torwarttor

Grizzlys Wolfsburg – Dresdner Eislöwen: 4:2 (1:1; 2:1; 1:0)

Wolfsburgs Torhüter Dustin Strahlmeier krönte die Partie mit einem echten Highlight und traf per Empty-Net-Goal aus der eigenen Zone zum 4:2 Endstand. Zwar standen mit Jean-Marc Pelletier, Gustaf Wesslau und Arno Tiefensee schon zuvor DEL-Torhüter auf dem Spielberichtsbogen als Torschützen, doch dabei profitierte jeweils der Zufall in Form von Eigentoren oder letzten Puckberührungen. Strahlmeier dagegen schreibt Geschichte: Er ist der erste DEL-Goalie, der ein Tor mit einem eigenen Schuss erzielte.

Alle Ergebnisse des 43. Spieltags

Adler Mannheim – EHC Red Bull München: 4:3 (1:0; 0:0; 2:3; 0:0)

Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin: 4:1 (1:0; 2:0; 1:1)

Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers: 5:2 (1:1; 2:1; 2:0)

Iserlohn Roosters – Straubing Tigers: 2:4 (1:0; 1:1; 0:3)

Augsburger Panther – Pinguins Bremerhaven: 1:2 (0:1; 1:0; 0:1)

ERC Ingolstadt – Schwenniger Wild Wings: 4:1 (2:0; 0:1; 2:0)

Grizzlys Wolfsburg – Dresdner Eislöwen: 4:2 (1:1; 2:1; 1:0)

 

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