Eisbären Berlin und Augsburger Panther spielen in Südtirol um Platz drei
 Eisbären Berlin Dolomitencup2026 Foto Max Pattis-hm.webp)
Die 20. Auflage des Dolomitencups nähert sich ihrem finalen Höhepunkt: Der EV Zug löste mit einem 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)-Erfolg gegen den Deutschen Meister Eisbären Berlin das Endspielticket. Dort wartet am Sonntag der HC Kometa Brno als Gegner. Die Hauptstädter treffen dagegen am Sonntag um 15.45 Uhr im Spiel um Platz drei auf die Augsburger Panther. Matchwinner für die Schweizer war Nationaltorhüter Leonardo Genoni.
Am zweiten Spieltag gebührte die Bühne zunächst aber den Fans: Die Anhänger beider Lager feuerten ihre Kufenhelden lautstark an, im Block der Schweiz wurde sogar eine eigens vorbereitete Choreografie gezeigt. Unten auf dem Eis tasteten sich beide Teams zunächst lange Zeit vorsichtig ab – ehe Zug plötzlich richtig loslegte. Nach ersten gefährlichen Warnschüssen von Gregory Hofmann & Co. zappelte die Scheibe in der 13. Minute schließlich im Netz. Jacob Moverare, den der EVZ erst diesen Sommer aus Los Angeles geholt hat, nutzte ein Getümmel vor dem gegnerischen Tor, um den Puck aus spitzem Winkel irgendwie an Eisbären-Goalie Jack Lafontaine vorbeizuschlenzen.
Im Mitteldrittel wurden die Eisbären zwar deutlich spielbestimmender, schafften es aber nicht, sich glasklare Torchancen zu erspielen – auch, weil die Offensivmechanismen im ersten Pre-Season-Auftritt des DEL-Klubs phasenweise noch nicht richtig griffen. Und wenn der Deutsche Meister mal die Defensive knacken konnte, dann war da immer noch Genoni. Die Zuger Torhüterlegende wehrte alles ab, was sich auch nur ansatzweise seinem Gehäuse näherte. Eine Minute vor Schluss schloss Chris Egli einen Konter aufs leere Tor zum 2:0 ab. Es war der Endstand des zweiten Halbfinalspiels.
Der EHC Red Bull München hat das Red Bulls Salute 2026 auf Platz drei beendet. Im kleinen Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David gegen den HC Dynamo Pardubice mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0) durch. Vor 1600 Zuschauern in Zell am See erzielten Tobias Rieder, Lucas Thaler und Jeremy McKenna die Tore für den viermaligen Deutschen Meister. Turniersieger wurde der EHC Biel, der den EC Red Bull Salzburg mit 6:2 (4:0, 0:2, 2:0) besiegte.
Die weiteren Ergebnisse:
Bodensee-Cup in Kreuzlingen:
Zürcher SC Lions – Schwenninger Wild Wings 5:3
Turnier in Landshut:
Kölner Haie – Krefeld Pinguine 4:0
EV Landshut – Vålerenga Oslo 1:6
Turnier in Garmisch-Partenkirchen:
Lausitzer Füchse – Saale Bulls Halle 5:1
SC Riessersee – EC Bad Nauheim 0:2
Niemeier-Haustechnik-Cup in Deggendorf:
Deggendorfer SC – Eisbären Regensburg 2:5
Blue Devils Weiden – Budapest Jégkorong Akadémia HC 5:1
Testspiele:
Düsseldorfer EG – Herner EV (an der Brehmstraße) 6:1
Krefelder EV (DNL) – EHC Neuwied 3:2
HC Tigers – EHC Seewen 1:2













