Derbysieger: Iserlohn Roosters verlassen Tabellenende5:4 gegen die Kölner Haie

Viel los vor dem Tor von Kölns Goalie Mirko Pantkowski.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Viel los vor dem Tor von Kölns Goalie Mirko Pantkowski. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Dabei begann das Spiel sehr nach dem Geschmack der mitgereisten KEC-Fans. Keine drei Minuten waren gespielt, als Nicholas Bailen den Führungstreffer für die Domstädter markierte. Nach dem Ausgleich durch Cornel sah es zunächst so aus, als könnten die Roosters Druck machen. Mitten in die Druckphase hinein war es dann Carter Proft mit dem erneuten Führungstreffer für die Haie. Mit ihrem ersten Powerplay trafen die Roosters – und wie. Ryan O’Connor versenkte die Scheibe mit einem Schlagschuss zum 2:2-Ausgleich in den rechten Winkel.

Im zweiten Drittel schlugen die Roosters zweimal eiskalt zu. Broda und Foucault sorgten für die 4:2-Führung. „Die beiden Gegentore zum 2:3 und 2:4 hätten wir besser verteidigen können. Das war aus meiner Sicht mitentscheidend“, meinte Gästecoach Uwe Krupp nach dem Spiel.

Im letzten Drittel verteidigten die Gastgeber, unterstützt von frenetischen 3.886 Zuschauern das eigene Tor. Uwe Krupp nahm gute 1:30 Minuten vor Schluss den Goalie vom Eis. Alexander Oblinger verkürzte nochmal auf 4:5 aus Haie-Sicht. Der Ausgleich gelang den Gästen nicht mehr, auch weil die Roosters mit der Schlusssirene ein letztes Mal den Puck vor dem eigenen Tor wegkratzten.

„Für die Fans war es sicherlich ein Super-Spiel. Für mich als Trainer hätten wir es nicht so spannend machen müssen. Trotzdem freuen wir uns natürlich sehr über den Sieg“, meinte Kurt Kleinendorst.

Die Roosters springen durch den Derbysieg auf Platz 14, Köln ist Zehnter. Während die Sauerländer am Wochenende spielfrei haben, geht es für die Haie am Sonntag gegen Straubing weiter.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 5:4 (2:2, 2:0, 1:2)

Tore: 0:1 (02:33) Nicholas Bailen (Julian Chrobot, Jon Matsumoto), 1:1 (12:10) Eric Cornel (Ryan O’Connor), 1:2 (16:17) Carter Proft (Stanislav Dietz), 2:2 (17:43) Ryan O’Connor (PP1 Kris Foucault), 3:2 (28:35) John Broda, 4:2 (43:46) Kris Foucault (Kaspars Daugavins, Casey Bailey), 4:3 (53:14) Andreas Thuresson (PP1 Nicholas Bailen, Jon Matsumoto), 5:3 (56:42) Lean Bergmann, 5:4 (58:48) Alexander Oblinger

Strafen: Iserlohn 8, Köln 8

Zuschauer: 3.886


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