Eisbären Berlin gehen im Duell der Rekordmeister unter

Für die Eisbären Berlin läuft es in der CHL nicht gut. "Wir können nicht erwarten, sechs und acht Tore abzugeben und dennoch zu gewinnen", lautete das Statement von Trainer Éric Dubois nach dem Spiel in Davos.
In der Schweizer VAT‑Arena in Davos sahen 4.333 Zuschauer das Duell der Rekordmeister. 43 Meistertitel gewannen die beiden Teams zusammen. 31 davon der HC Davos – zwölf die Eisbären Berlin als Team mit den meisten DEL-Titeln.
Die VAT‑Arena in Davos ist bekannt dafür, eine der spektakulärsten Eishallen in ganz Europa zu sein. Ähnlich spektakulär gewann der HCD am Ende mit 8:2 (3:0, 3:1, 2:1) gegen ein Eisbären-Team, das elf Tage vor DEL-Saisonbeginn noch einige Baustellen in der Verteidigung aufweist.
Coach Éric Dubois führte im Interview die Reisestrapazen der letzten Tage mit ausgefallenen Flügen an, doch als Entschuldigung lässt er es nicht gelten. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind noch immer da, doch seinem Team ist klar, dass sie in allen Bereichen besser werden müssen, um dieses Ziel noch erreichen zu können.
Zwar am Ende auch ohne Punkte, aber deutlich positiver klang Dallas Eakins, Coach der Adler Mannheim, nach dem knappen 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) zu Hause gegen den schwedischen Meister Skellefteå AIK. „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Ich finde, wir haben ein sehr starkes Spiel gemacht", kommentierte er die Leistung im Anschluss. „Aus meiner Sicht hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, Skellefteå hatte nur etwas mehr Glück vor dem Tor."
Die Champions Hockey League trägt zwischen Donnerstag und Sonntag die beiden Spieltage drei und vier aus. Die Kölner Haie empfangen am Donnerstag zu Hause Rekordchampion Frölunda Göteburg und am Samstag in Krefeld den Klagenfurter AC. Die Eisbären Berlin spielen im Wellblechpalast am Freitag gegen die Graz 99ers und am Sonntag gegen Herning Blue Fox. Nach zwei Heimspielen an diesem Wochenende reisen die Adler Mannheim zum Gastspiel am Freitag bei den Bordeaux Boxers und am Sonntag geht es in die Schweiz zum HC Fribourg-Gottéron.













