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Panther wollen Blue Devils ärgern

Panther wollen Blue Devils ärgern

Lesedauer: 3 Minuten
Grollen, Stampfen, Brüllen

Die Hamburger wollen unbedingt in die Play Offs und Düsseldorf kommt immer besser in Schwung.

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Am Samstag um 15 Uhr ist es soweit. Die Hamburg Blue Devils gastieren mit ihrem treuen Anhang in Düsseldorf. Dabei dürfen die Zuschauer, obwohl die Tabelle eine andere Sprache spricht, auf ein spannendes Spiel hoffen. Die Panther, Tabellenletzter, sind im Aufwind. Letzte Woche verlor man nur knapp gegen die Berlin Adler, die eine Woche zuvor die Blue Devils mit 29:26 besiegen  konnten. Wenn der Panther Angriff so gut ins Rollen kommt wie gegen die Adler, und man die  kämpferische Einstellung wiederholen kann, wird man das Spiel bestimmt offen gestalten können. 

Und warum sollen die Panther am Ende mal nicht jubeln dürfen? Nahe dran war man schon oft in  dieser Saison. So konnten die Hamburger das Hinspiel am 3.Spieltag nur denkbar knapp mit 10:9  gewinnen. 419 Yards standen am Ende der Begegnung gegen die Berlin Adler auf dem Guthabenkonto der Offense um  Panther QB Philipp Lux. 349 Passyards mit vier Touchdowns sah man in Düsseldorf schon lange nicht mehr.  Die Zuschauer in der kleinen Kampfbahn waren trotz der erneuten Niederlage stolz auf Ihr Team und verabschiedeten es mit Beifall.

Das war am vorigen Sonntag. Sechs Tage später stehen die Panther wieder auf dem Platz, wieder gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner. Große Unterschiede treffen dabei am Samstag aufeinander. Während man in Düsseldorf auf deutsches  Personal setzt und nur (nach dem Ausscheiden von Jason Goss) einen Amerikaner (WR Brent Adkins)  beschäftigen kann, tauschten die Hamburger Mitte der Saison ihren amerikanischen Runningback aus. Ein neuer Amerikaner, John McNair, soll es nun im Laufangriff krachen lassen. Auch im Passangriff setzen die  Hamburger auf einen amerikanischen Quarterback. Doug Baughman heißt der Spielmacher der Teufel. Neben Baughman und McNair stehen mit Toure Butler und Lee Johnson noch zwei amerikanische  Passverteidiger im Team der Hamburger.  

Diese Vier und das übrige Team der Blue Devils stehen nach zwei Niederlagen in Folge gegen Berlin und letzte Woche zu Hause gegen die Braunschweig Lions gehörig unter Druck, wollen sie nicht noch aus den Play Offs fliegen. Mit 8:6 Punkten liegen die Devils zwar als Dritter noch in den Play Off Rängen, doch ein  fünfter Platz und ein Saisonende mit Schrecken ist nicht mehr weit weg. Mit jeweils 8:10 Punkten lauern die  Cologne Falcons und die Berlin Adler dicht dahinter. Eines dieser Teams wird keine Play Offs spielen können, da sich nur die ersten Vier qualifizieren.

Vorbereitet haben sich die Panther, nachdem der übliche Trainingsplatz im Sportpark Nord wegen nicht verfügbarer Kabinen (Weltjugendtag) nicht benutzt werden konnte, an einem ungewöhnlichen Ort: Auf dem Platz des  Düsseldorfer Rugby Klubs Düsseldorf Dragons. Panther Coach Carsten Schwejda nutzte dazu seine  Beziehungen zu den Dragons. 2002, als die Panther in der Regionalliga West von Sieg zu Sieg eilten,  spielte Schwejda bei den Dragons ein Jahr Rugby. Ein Jahr, was den Panthern jetzt zugute kommt. 

MB

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