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Herrion beigesetzt - Bicknell am Grab

Herrion beigesetzt - Bicknell am Grab

Lesedauer: 2 Minuten

Sea Devils- Coach Jack Bicknell nahm zusammen mit 1.000 Trauergästen Abschied vom O-Liner. Der war nach einem Testspiel der 49ers in Denver zusammen gebrochen.

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Thomas Herrion, Offensive Lineman der Hamburg Sea Devils und San Francisco 49ers, der am 20. August nach einem Testspiel der 49ers in Denver verstorben war, wurde am vergangenen Samstag in seiner Heimat Fort Worth beigesetzt.

Rund 1.000 Menschen, darunter neben seiner Mutter Janice und den Familienmitgliedern auch unzählige ehemalige Football-Kameraden aus High School-, College- und Profizeiten sowie Sea Devils Headcoach Jack Bicknell, nahmen bei der bewegenden Beerdigung Abschied von Herrion.

Nach einem Gottesdienst in der Travis Avenue Baptist Church zog der Zug zum Friedhof von Mansfield. Auf dem Weg dorthin tanzte eine High-School-Band und sang den Song "Fun". Auch bei den bewegenden Reden am mit roten und goldenen Blumen geschmückten Grab, an dem auch unzählige Fotos des 23-Jährigen, Helme und ein Kranz der NFL Europe und der Hamburg Sea Devils ruhten, wechselten sich Tränen und herzliches Lachen ab.

"Ohne nachzudenken kann ich sagen, dass Thomas genau aus den richtigen Gründen Football gespielt hat", erklärte sein ehemaliger College-Coach Urban Meyer. "Er spielte aus drei Gründen: für seine Mutter, seine Familie und seine Teamkameraden." Merton Hanks, Senior Football Operations Manager der NFL, sprach den Trauergästen aus der Seele, als er hervorhob, welchen positiven Einfluss Herrion auf seine Mitbürger hatte und hoffentlich auch weiterhin haben werde.

"Bei all den vielen Menschen, die sich hier versammelt haben, um Thomas die letzte Ehre zu erweisen, ist es offensichtlich, welchen Einfluss er hatte", so Hanks. "Er hat überall gute Laune und positive Energie gesät. Und die Menschen um ihn herum haben davon profitiert."

Herrion startete in der vergangenen Saison alle 10 Spiele für die Hamburg Sea Devils und hatte maßgeblichen Anteil an der besten Bilanz (5 Siege, 5 Niederlagen) eines Liga-Neulings seit 1995. Auch in Hamburg galt der begeisterte Schlagzeugspieler als absoluter Publikumsliebling und war oft Mittelpunkt der Mannschaft.

TB

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