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Blue Devils verlieren beim angeschlagenen Meister

Blue Devils verlieren beim angeschlagenen Meister

Lesedauer: 3 Minuten
Blue Devils wieder ohne Geld

Die Hamburger geben gegen die Adler im letzten Viertel eine deutliche Führung ab. Enttäuschung bei den Devils, denen die Verfolger in derGFL Nord dichter auf die Pelle rücken.

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Die Hamburg Blue Devils haben ihre zweite Saisonniederlage kassiert. Der viermalige German Bowl-Champion verlor beim amtierenden Meister Berlin Alder mit 26:29. Noch zu Beginn des vierten Quarters führten die Teufel mit 26:14. Doch zwei Touchdowns von Adler Wide Receiver und Ex-Devil Estrus Crayton sorgten für die knappe Niederlage. "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, die wir sonst nicht gemacht haben", analysiert Devils-Headcoach Joe Roman. "Damit das nicht wieder passiert brauchen wir jetzt Lösungen." "Unsere Aufgabe ist es, aus diesem Spiel zu lernen", so Neu-Runningback J. R. McNair nach seiner Premiere für die Devils. 

Den besseren Start in die Partie erwischt Berlin. Gleich im ersten Drive bringen die Hauptstädter Punkte auf das Scoreboard. Die Adler kommen zweimal jeweils im dritten Versuch zu neuen First Downs. Dann bedient Quarterback Erik KresserPatrick Wack mit einem 43-Yard-Touchdown-Pass. Der PAT ist gut und die Devils liegen mit 0:7 hinten.

Im zweiten Quarter kämpft das Team von Joe Roman sich zurück. Kicker Sven Linn verkürzt mit einem 25-Yard Fieldgoal auf 3:7. Zwar stellt Berlins Sebastian Judis nach einem 71-Yard-Touchdown-Pass den alten Abstand wieder her, doch Devils Quarterback Doug Baughmann findet ebenfalls Empfänger für seine Würfe: ein Pass über 31 Yards auf Julian Spohr bringt den ersten Devils-Touchdown des Spiels und das 10:14. Und die Aufholjagd der Blauen geht weiter. Kurz vor der Halbzeit trifft Kicker Sven Linn aus 33 Yards und markiert sein zweites Fielgoal der Partie. Die Hamburger sind zur Pause wieder auf Tuchfühlung – 13:14.

Das dritte Quarter bringt die erste Führung für die Devils. Mit einem entschlossenen Drive führt Doug Baughmann sein Team bis ein Yard vor die Berliner Endzone. Den Rest übernimmt der US-Boy selbst. Touchdown Blue Devils – nach dem dritten Quarter liegen die Teufel mit 19:14 in Front. Jetzt haben die Hamburger das Momentum auf ihrer Seite. Defensive End Lee Johnson greift sich einen Pass von Adler-Quarterback Kresser in der eigenen Endzone und ist dann nicht mehr zu stoppen. Johnson spurtet zum viel umjubelten 100-Yard-Interception-Touchdown. Die Devils führen nach dem erfolgreichen PAT mit 26:14.

Die Partie entschieden? Von wegen! Direkt im nächsten Drive antworten die Berlin Adler in Person von Estrus Crayton. Ein 11-Yard-Pass auf den Ex-Devil und der erfolgreiche PAT bringen die Gastgeber auf 21:26 heran. Hamburgs Offense gelingt nun nicht mehr als ein neues First Down. Damit kommen die Adler schnell wieder in Ballbesitz. Der Devils-Defense kann Berlin, insbesondere Crayton, nicht mehr stoppen. Der Wide Receiver entscheidet die Partie im Alleingang. Erst bringt sein Catch im vierten Versuch das überlebensnotwendige neue First Down für Berlin. Dann findet Quarterback Kresser mit seinem 7-Yard-Pass erneut Crayton. Touchdown Berlin, dazu noch eine Two-Point-Conversion. Die Adler drehen das Spiel kurz vor Schluß und gewinnen mit 29:26.

GS

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