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Vier Tore in sechs Minuten

Starkes zweites Drittel reicht Russland zum Sieg gegen Nordamerika

Lesedauer: 2 Minuten
Vier Tore in sechs Minuten reichten den Russen zum Sieg gegen Nordamerika. (Foto: Imago)

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden (1:2) einen Tag zuvor, musste Russland vergangene Nacht gegen das Team Nordamerika antreten. Die U23-Auswahl überzeugte bei ihrem ersten Auftritt gegen Finnland (4:1) und machte auch den Russen das Leben schwer.

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Es war ein schnelles Spiel, in dem es rauf und runter ging. Besonders mit der Geschwindigkeit des Spiels der Nordamerikaner hatten die Russen so ihre Schwierigkeiten. Deutlich wurde dies zum ersten Mal in der sechsten Minute, als sich Connor McDavid auf der rechten Seite durchsetzen konnte und Pavel Datsyuk im Laufduell keine Chance ließ. Vor dem Tor legte McDavid quer auf Auston Matthews, der sein erstes Tor im Air Canada Centre von Toronto erzielte. Matthews spielt ab der kommenden NHL-Saison für die Toronto Maple Leafs, entsprechend laut war der Jubel in der Arena. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels erspielten sich die „Young-Guns“ weitere hochkarätige Chancen, konnten die Führung allerdings nicht ausbauen. Dies rächte sich im zweiten Drittel. Stanley Cup-Champion Matt Murray stoppte zunächst einen abgefälschten Schuss von Ivan Telegin und hatte dann Pech, als der Nachschuss von Vladislav Namestnikov vom Pfosten gegen seinen Schoner prallte und vor dort in das Tor flog (30.). Nur 40 Sekunden später gab es erneut eine kuriose Szene im Drittel der Nordamerikaner. Jacob Trouba wollte die Scheibe aus dem eigene Drittel klären, allerdings prallte sie von einer Plexiglas-Strebe ab, genau auf den Schläger von Nikita Kucherov, der zur Führung einschob. In der 34. Minute erhöhte Evgeni Kuznetsov auf 3:1 und Vladimir Tarasenko beendete mit seinem perfekten Schuss aus der Drehung zum 4:1 den Arbeitstag von Matt Murray. Er wurde durch John Gibson ersetzt. Die „Kids“ gaben sich allerdings nicht auf. Sie hatten weiterhin ihre Spielanteile und blieben gefährlich. Noch vor der zweiten Pausensirene verkürzte Morgan Rielly auf 2:4 (38.). Im Schlussabschnitt erhöhten die Nordamerikaner erneut die Schlagzahl. Insgesamt schossen sie 46 Mal auf das Tor der Russen, allein 18 Mal im Schlussabschnitt. Mehr als den Powerplay-Treffer von Ryan Nugent-Hopkins in der 44. Minute konnten sie dennoch nicht erzielen, denn in der Schlussminute fehlte dann auch ein bisschen das Glück. Erst fehlten Johnny Gaudreau und McDavid nur ein paar Zentimeter, dann traf Shayne Gostisbehere 18 Sekunden vor dem Ende nur den Pfosten. Somit erhalten sich die Russen die Chancen auf das Halbfinale, müssen dazu allerdings im letzten Gruppenspiel die Finnen schlagen und darauf hoffen, dass Team Nordamerika gegen Schweden verliert. Heute Abend treffen Finnland und Schweden aufeinander (20:55 live auf Sport1 und DAZN) und in der Nacht kommt es zum Kracher Kanada gegen USA (2 Uhr live auf DAZN und Sport1 US).

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