Paderhuber und Vetter verlasst WaldkraiburgZwei Abgänge beim EHC

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Der „Verteidigungsminister“, wie ihn die Fans zuletzt gern nannten, ist ab sofort außer Dienst. Mit 38 Jahren und dem Titelgewinn als Abschiedsgeschenk, hängt Andreas Paderhuber die Schlittschuhe an den berühmten Nagel. So ganz will man aber nicht ausschließen, ihn nochmal auf dem Eis sehen zu können- zumindest wenn es nach Trainer Rainer Zerwesz geht, wie Paderhuber berichtet. Er selbst möchte sich nämlich im Training beim EHC Waldkraiburg weiterhin fit halten, der Trainer würde sich aber wünschen, ihn im personellen Ernstfall reaktivieren zu können. Mit einem breiten Grinsen und einem lauten Lacher schob „Pader“ dem aber einen Riegel vor. „Er kann es ja gern mal versuchen, aber ich hab dem Rainer (Zerwesz) schon gesagt, dass er sich das eigentlich sparen kann“, so der Familienvater, der jetzt genau für diese mehr Zeit haben möchte, nach 19 Jahren professionellen bzw. semi-professionellen Eishockey.

In seiner langen Karriere war Andreas Paderhuber, der in Hannover geboren wurde unter anderem für die Starbulls Rosenheim in der DEL, der zweiten Bundesliga und der Oberliga aktiv. In der zweiten Liga spielte er zudem für den SC Riessersee und den EHC Bad Aibling, in der Oberliga verteidigte er auch für den KEV Hannover und den EHC Klostersee. Im Sommer 2013 kam er schließlich nach Waldkraiburg, läutete die größte Erfolgsphase in Waldkraiburg der letzten Jahre ein und wurde im April 2016 auch mit den Löwen bayerischer Meister. In 115 Spielen verbuchte er 36 Tore, weitere 84 Treffer legte er auf.

Wen man in Zukunft nicht mehr im Trikot des EHC Waldkraiburg sehen wird, ist Torhüter Patrick Vetter. Der gebürtige Memminger kam wie Paderhuber im Sommer 2013 zum EHC und zählte in den letzten Jahren zu den stärksten Schlussleuten der Bayernliga. Allein in der Meistersaison stand Vetter in 40 Spielen im Gehäuse der Industriestädter, kassierte im Schnitt nur 2,56 Gegentore pro Spiel und war damit bester Schlussmann der Liga. „Leider konnten wir uns nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen“, erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose zuletzt. „Darum haben wir vereinbart, dass es besser ist, sich zu trennen“, so Klose weiter.

Patrick Vetter stammt aus dem Nachwuchs des ECDC Memmingen und heuerte 2011 nach Bayernliga-Jahren in Memmingen und Königsbrunn beim DEL-Klub der Krefeld Pinguine an. Einmal durfte er hier sogar DEL-Luft schnuppern, hielt aber sonst den Kasten bei Krefelds 1b in der Oberliga West sauber, ehe es 2013 zu den Löwen ging.

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