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Finnischer Verteidiger verlängert

Sebastian Moberg bleibt bei den Herforder Ice Dragons

Lesedauer: 3 Minuten
Sebastian Moberg spielt weiterhin für die Ice Dragons.
Sebastian Moberg spielt weiterhin für die Ice Dragons. (Foto: Leni Prüßmeier-González/Herforder EV)

Zur vergangenen Saison gab der Herforder EV mit Sebastian Moberg einen spannenden und durchaus namhaften Neuzugang bekannt. Nachdem der Finne aufgrund einer Verletzung zuvor ein Jahr pausiert hatte, beobachtete man den Verteidiger aufmerksam in der gesamten Oberliga Nord.

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Ganz spurlos war die lange Auszeit beim inzwischen 30-Jährigen nicht vorbeigegangen. Zwar war von Beginn an deutlich zu erkennen, dass Sebastian Moberg das Potenzial hatte, der Ice Dragons-Defensive viel Qualität mitzugeben, jedoch musste er sich zunächst erst wieder viel Spielpraxis zurück erarbeiten. Ausgerechnet als Herfords Nummer 59 sich immer besser zurechtfand, folgte eine unglücklich Verletzung, womit Sebastian Moberg einige Spiele verpasste. Genau in dieser Phase zeigte sich, dass der Verteidiger schmerzlich vermisst wurde und das HEV-Spiel an einigen Stellen ins Stocken geriet. Je länger nach seiner Rückkehr in den Kader die Saison dauerte, desto stärker wurde Sebastian Moberg und besonders in der Schlussphase war er ein wesentlicher Baustein des Erfolges der Ice Dragons mit dem erneuten Erreichen der Play-offs.

Nun steht fest: Sebastian Moberg wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Ice Dragons tragen - sehr zur Freude von Herfords Chefcoach Henry Thom, der bereits vor einigen Jahren in Hamburg den Finnen in seinem Kader hatte: „Sebastians Saison erfolgte in zwei Teilen. Am Anfang hat man ihm die lange Pause angemerkt und er hat einige Zeit benötigt, um sein Spiel wiederzufinden. Doch je wichtiger die Spiele zum Ende wurden und je länger die Saison dauerte, desto wichtiger wurde er. Er war sehr stabil in der Defensive und zudem hat er sich immer mehr in die Offensive eingeschaltet. Zum Ende hatte er sehr viel Eiszeit und war besonders im Überzahl- und Unterzahlspiel ein ganz wichtiger Bestandteil. Auch sein Zusammenspiel mit Jackson Pierson wurde immer besser und nun hoffen wir, dass er mit einer kompletten Vorbereitungszeit direkt an seine Leistung anknüpft und noch stärker das Team unterstützen kann.“

Mit 37 Scorerpunkten bei sieben eigenen Treffern zählte Sebastian Moberg zu den drei besten Verteidigern der Oberliga Nord, obwohl er zwischenzeitlich einige Spiele verpasst hatte. „Der Start war schon nicht ganz einfach für mich. Nach der schweren Verletzung und der Operation aus der Vorsaison habe ich einige Wochen benötigt. Man ist dann unterbewusst auch immer ein wenig vorsichtig und man muss sich vieles neu erarbeiten. Mitte der Saison habe ich mich dann immer wohler auf dem Eis gefühlt, auch weil wir als Team gemerkt haben, dass wir immer besser wurden. Mittlerweile fühle ich mich wieder richtig gut und gesund. Über den Sommer bin ich in meiner finnischen Heimat in Tampere und Helsinki, verbringe viel Zeit mit meiner Familie und Freunden, gerne auch mal auf dem Golfplatz. Aber das Hauptaugenmerk liegt auf der Vorbereitung für die nächste Saison und ich arbeite derzeit hart und intensiv. Ich freue mich schon sehr, bald nach Herford zurückzukommen und glaube, dass wir ein richtig gutes Team haben. Wir wollen dort weitermachen, wo wir in der zweiten Saisonhälfte waren. Unser Ziel sind die Play-offs, aber wir wollen dort so viele Spiele gewinnen, wie irgendwie möglich sind“, so Sebastian Moberg.

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