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Einigung zwischen DEB und Landesverbänden

Play-off-Frage geklärt – und: DEB soll ab 2017/18 für Oberliga zuständig sein

Lesedauer: 2 Minuten
Play-off-Frage geklärt – und: DEB soll ab 2017/18 für Oberliga zuständig sein

Wie geht es mit der Oberliga weiter? Wie sieht der Modus der aktuellen Saison aus? Diese Fragen wurden nun geklärt. Der Deutsche Eishockey-Bund und die Landesverbände trafen sich und verständigten sich auf eine für beide Seiten tragbare Lösung.

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Vor einiger Zeit hatte DEB-Ligenleiter Oliver Seeliger gefordert, dass die gesamte Oberliga unter das Dach des Deutschen Eishockey-Bundes zurückkehren müsse. Dem hielt NRW-Ligenleiter Markus Schweer, der für die Oberliga West verantwortlich ist, entgegen, dass dies nicht plötzlich geschehen könne, dass man die Vereine da abholen muss, wo sie stehen. Die Kompromisslösung lautet: Bis 2017 bleiben die Oberligen West und Ost unter Verwaltung der Landesverbände, können auf die Zukunft vorbereitet werden. Als Ziel wurde vereinbart, dass die gesamte Oberliga ab der Saison 2017/18 vom DEB geführt werden wird. Bereits in der aktuellen Saison werden bekanntlich die beiden LEV-geführten Oberligen West und Ost kooperieren und eine gemeinsame Endrunde ausrichten. „Dieses Pflänzchen könnte wachsen“, sagte NRW-Ligenleiter Markus Schweer. Sprich aus diesem Kern könnte eine Oberliga Mitte erwachsen, die den geographischen Gegebenheiten – zusätzlich zu den Oberligen Nord und Süd, die bereits unter DEB-Verwaltung stehen – am besten gerecht werden könnte. Auch die unterschiedlichen Auffassungen zum aktuellen Play-off-Modus der Saison 2014/15 wurden geklärt. Der DEB hatte – zur Verwunderung und zum Ärger der Landesverbände und vieler Vereine – vorgeschlagen, dass die Oberliga-Play-offs mit dem Halbfinale beginnen, dass der Süden dafür zwei Plätze bekommt, der Norden einen und die gemeinsame West-Ost-Endrunde ebenfalls nur einen. Angesichts der sportlichen Ergebnisse der vergangenen Jahre verwunderlich, weswegen die West- und Ost-Oberligen zumindest ein Viertelfinale mit der jeweils doppelten Anzahl aus den Staffeln gefordert hatten. Auch hier gibt es nun einen Kompromiss: Die Oberliga Süd bekommt zwei Play-off-Plätze – ebenso wie der Norden und die „Mitte-Clubs“ aus der West-Ost-Endrunde. Das bedeutet: Der Erste Nord spielt gegen den Zweiten West/Ost und der Erste West/Ost gegen den Zweiten Nord. Die beiden Sieger stehen im Halbfinale mit den beiden qualifizierten Süd-Clubs. Der Sieger des dann folgenden Finals ist sportlich als Aufsteiger für die DEL2 qualifiziert. „Bis zum Jahr unserer Heim-Weltmeisterschaft 2017 wollen wir eine für alle verlässliche Struktur aufgebaut haben“, sagt DEB-Vizepräsident Marc Hindelang. „Dabei wollen und müssen wir die unterschiedlichen Begebenheiten in Deutschland natürlich berücksichtigen, weshalb man Schritt für Schritt gehen muss und nichts über das Knie brechen kann. Eine Oberliga für die Vereine im Norden Deutschlands, die so gut wie die Oberliga Süd funktioniert, ist das Ziel, zu dem alle in mehreren gemeinsamen Zwischenschritten kommen wollen. Denn es muss für die Vereine finanziell darstellbar bleiben und für die Fans attraktiv sein.“

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