Patrick Klöpper will in Duisburg reifenFester Wechsel von Krefeld zu den Füchsen

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„Mir ist die Eiszeit wichtig. Wenn ich in der DEL2 Ergänzungsspieler bin, bringt mich das als Spieler nicht weiter. Hier in Duisburg spiele ich oft, vor allem auch in Über- und Unterzahl. Das bringt mich weiter und sorgt dafür, dass ich zu einem fertigen Spieler werde“, sagt der 22-Jährige – der übrigens ein waschechter Duisburger ist.

Er begann bei den Bambini des EVD, ging aber schon im ganz jungen Alter zum Krefelder EV. Zunächst war unklar, ob er nicht beim Fußball landen würde. Er kickte bei Meiderich 06/95 und war dabei so gut, dass Schalke 04 auf ihn aufmerksam wurde. Mit 13 ging es zu den Königsblauen. Zum Glück für den Eishockeysport konnte Krefelds Nachwuchstrainerlegende Peter Kaczmarek Klöpper davon überzeugen, dass es viel spannender ist, dem Puck hinterherzujagen. So kam er in der Saison 2012/13 zu ersten Einsätzen im Krefelder DEL-Team, erzielte im Derby gegen Düsseldorf nicht nur den Siegtreffer, sondern damit auch sein erstes DEL-Tor. In der Saison 2013/14 bestritt er erstmals per Förderlizenz Spiele im EVD-Trikot. Danach ging es für zwei Jahre nach Bremerhaven in die DEL2. „Das ist ein guter Standort, um sich weiterzuentwickeln.“ Und das tat er. Sein aktuelles Spiel wirkt „erwachsener“, das heißt, schneller, aggressiver, zielgerichteter. In der vergangenen Saison kam er in Bremerhaven auf 24 Scorerpunkte in der 2. Liga. Die Oberliga sieht er nicht als Rückschritt an. „Viele Teams sind natürlich nun schon zu. Und hier in Duisburg spiele ich oft und eben auch in den Special Teams.“ Die DEL2 hat er im Blick. „Die Füchse haben Ambitionen, ich habe Ambitionen. Ich will mit dem EVD in die 2. Liga aufsteigen.“

Die Entscheidung für den Wechsel drängte sich nun auf. „Vor dem Saisonstart wurde mir in Krefeld gesagt, dass ich keine Chance im DEL-Team habe. Ich wollte mich beweise. Nach Gespräche mit Lance und Remmy sowie mit meinem Berater habe ich mich für den EVD entschieden.“

Dass Patrick Klöpper und die übrigen Füchse am Wochenende in den Spielen gegen die Wedemark Scorpions (Freitag, 19.30 Uhr, Scania-Arena) und bei den Hannover Scorpions (Sonntag, 18.30 Uhr) nach drei Niederlagen etwas gerade rücken wollen, ist klar. „Auf jeden Fall. Es ist nicht unser Anspruch, auf Platz sechs zu stehen. Wir Spieler setzen, das System, das Lance Nethery von uns sehen will, noch nicht perfekt um. Das entwickelt sich aber. Wir sind aber ein gutes Team“, setzt Klöpper auch auf den Zusammenhalt. Er selbst kann am Freitag aufgrund einer Sperre aus dem Essen-Spiel nicht auflaufen, ist aber am Sonntag wieder dabei.

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