Nicht einmal Regionalliga? Moskitos Essen verzichten auf Einspruch

Das sind bittere Nachrichten für die Fans der Moskitos Essen. Der bisherige Oberligist verzichtet auf einen Einspruch gegen die Lizenzverweigerung durch den Deutschen Eishockey-Bund. Damit ist klar, dass die Nord-Staffel nur mit elf Mannschaften an den Start geht.
„Der Verein hat heute sowohl dem Deutschen Eishockey-Bund, als auch den teilnehmenden Oberliga-Vereinen diese Entscheidung mitgeteilt. Wir möchten uns ausdrücklich bei allen für die bisherige Zusammenarbeit bedanken“, erklärt der Verein in den Sozialen Medien. „In der letzten Woche erhielten wir Kenntnis über die Prüfung der Sozialversicherungsbeiträge für den Zeitraum 2015 bis 2020. Die Verantwortlichen befinden sich in einem engen Austausch mit den Behörden.“
Und es wird noch bitterer: Zwar hatte der ESC pro forma für den Fall der Fälle auch für die Regionalliga West gemeldet, doch auch hier ist eine Teilnahme aktuell wohl nicht möglich. „Aufgrund der neuen Berechnungen, die aus der Lohnsteueraußenprüfung für die Jahre 2015 bis 2020 resultieren, sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen auch für eine Teilnahme in der Regionalliga West derzeit nicht gegeben. Hier ist in aller Deutlichkeit nochmal zu unterstreichen, dass es hier ausschließlich um den eingetragenen Verein geht“, so die Essener in ihrer Mitteilung.
Damit ist völlig unklar, wie es weitergeht. Starten die Moskitos beispielsweise in der Bezirksliga? Oder droht die Vereinsauflösung, sodass ein Nachfolgeverein gegründet werden muss? Zudem stellt sich damit auch die Frage, was mit der Eishockey-Jugendabteilung sowie der Skaterhockey-Abteilung (auch dort gibt es zahlreiche Nachwuchsteams) passieren wird.
Derweil läuft bei den Heilbronner Falken eine Crowdfunding-Aktion. Dem Topteam der vergangenen Saison wurde in der Süd-Staffel die Lizenz verweigert. Insgesamt bleiben seit dem Zeitpunkt der DEB-Entscheidung zwei Wochen Zeit, um einen möglichen Einspruch einzulegen.














