Hannover Indians besiegen Essen im Spitzenspiel mit 4:1Leipzig lässt sich von Halle düpieren

Die Tilburg Trappers machten es am Ende bei den Crocos deutlich. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Tilburg Trappers machten es am Ende bei den Crocos deutlich. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Rein rechnerisch können nur noch die Scorpions die Tilburg Trappers einholen, so dass auch diese Frage geklärt sein sollte. Dramatisch geht es bei den Plätz vier bis sechs  zu. Essen spielte am Pferdeturm stark, verlor trotzdem und weil die Konkurrenz punktete, gab es einen Rückfall auf Platz sechs. Hier bleibt es spannend. Rostock hat es endlich geschafft, die Crocodiles zu überholen. Auch Duisburg sieht nach dem Trainerwechsel Land, kam zu einem zweistelligen Erfolg gegen den Tabellenletzten und träumt von Platz sieben. Einen echten Rückschlag mussten die Leipziger hinnehmen. Zwar war Halle, vom Papier her, leichter Favorit, aber ein 3:7 war dann doch bitter. Jetzt sind noch fünf Spieltage Zeit, eine Änderung herbeizuführen. Nach einem Zwischenhoch wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt sind die drei Letzten: Erfurt, Harzer Falken und Preussen Berlin.

Crocodiles Hamburg – Tilburg Trappers 3:8 (1:1, 1:3, 1:4)

27 Minuten standen die Hamburger gut in der Defensive, ließen den Favoriten immer wieder anrennen, verließen sich auf ihre Kontertaktik und hatten sogar Glück, dass zwei der Angriffe im Tilburger Tor landeten. In der 15. Minute brachte Daniel Lupzig seine Hamburger mit 1:0 in Führung und auch das schnelle 1:1 von Mitch Bruijsten in der 16. Minute brachte die Gastgeber nicht aus dem Konzept. In der 22. Minute erzielte Brian Bölke sogar das 2:1, aber spätestens ab der bereits erwähnten 27. Minute übernahm der Tabellenführer das Geschehen. Ivy van den Heuvel (27.) und Mitch Bruijsten (29.) drehten das Ergebnis, machten aus dem 1:2 ein 3:2. Als Brock Montgomery in der 37. Minute das 4:2 erzielte, schien die Partie schon gelaufen aber die konditionsstarken Hamburger schöpften mit dem 3:4 durch Lennart Palausch in der 46. Minute noch einmal Hoffnung. Ein echter Doppelschlag in der 48. Minute mit zwei Toren innerhalb von nur 15 Sekunden von Giovanni Vogellaar und van den Heuvel entschied dann das Spiel endgültig. Gegen die jetzt zurücksteckenden Elbestädter erzielten die Tilburger dann noch zwei weitere Tore durch Montgomery (55.) und Max Hermens (57.)


Icefighters Leipzig – Saale Bulls Halle 3:7 (1:2, 2:3, 0:2)

Eine, zumindest in der Höhe, überraschende Heimniederlage mussten die Leipziger Icefighters gegen Halle hinnehmen. Entscheidend dabei, dass es bei den 23 Einzelstrafen die Bulls besser verstanden, diesen Vorteil zu nutzen. Mit einer Powerplayquote von 37,5 Prozent gegenüber 12,5 der Icefighters waren sie zwar deutlich erfolgreicher, die entscheidenden Tore fielen jedoch, fast ausschließlich, bei ausgeglichenem Personal. Für die Bulls erzielten Maximilian Schaludek (13.), Tim May (18.), Chris Francis (28.), Tim Marek (33.), Tyler Mosienko (35.,41.) und Jan-Niklas Pietsch (60.). Die Icefighters hatten ihre Torschützen in Dimitri Komnik (14.), Erik Virch (27.) und Leon Lilik (29.).

Harzer Falken – Rostock Piranhas 1:4 (0:0, 0:1, 1:3)

Ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Gäste lediglich cleverer und routinierter darstellten. Erst in der 31. Minute schoss Tomas Kurka die Piranhas in Führung. In der 45. Minute erhöhte Petr Gulda auf 2:0, dem dann Rostocks Mann des Tages Tomas Kurka noch zwei weitere Tore folgen ließ. In der 53. Minute schoss der Tscheche innerhalb von nur 17 Sekunden zwei weitere Tore zum 4:0. Das letzte Tor des Tages erzielte jedoch ein Falke. Artyom Kostyrev traf in der 56. Minute zum verdienten Ehrentor, dem 1:4 Endstand. Zu erwähnen wäre noch, dass sich Braunlages Dennis Gulda bereits in der zwölften Minute nach einem Check gegen den Kopf eine Fünfer plus Spieldauer einhandelte, die Rostocker diesen Vorteil jedoch nicht nutzen konnten.

Herner EV – Black Dragons Erfurt 8:0 (3:0, 4:0, 1:0)

Bei einem Schussverhältnis von 55:17 und einer Powerplayquote von 56 Prozent musste ein hohes Ergebnis herauskommen und das tat es dann in der Hannibal-Arena auch. Für die hochüberlegenen Herner trafen Marcus Marsall (3., 25.), Dennis Thielsch (9.), Michael Ackers (10.), Nico Kolb (23.) Lois Spitzner (33.), Brad Snetsinger (39.) und Cornelius Krämer (57.).

EC Hannover Indians – Moskitos Essen 4:1 (1:0, 0:0, 3:1)

Das Spitzenspiel des Tages ging an die Hannover Indians, die nunmehr ihren zwölften Sieg in Folge feiern konnten. Allerdings wurde ihnen von den Essener sehr viel abverlangt, denn diese hielten das Ergebnis bis zur kurz vor Ende offen. Dabei hatten die Moskitos zwei Nackenschläge zu verkraften, denn Stürmer Raphael Grünholz ließ sich zu einer Boxeinlage verleiten, obwohl er zu dem Aktionszeitpunkt eigentlich auf seiner Bank sitzen sollte und sich so eine Spieldauer einhandelte und sein Mannschaftskollege Julian Airich kassierte nach einer Check von hinten eine Fünfer plus Spieldauer. Diese beiden kassierten also 67 von ausgesprochenen 77 Strafminuten der Ruhrstädter und auch wenn diese Aktionen im direkten Verlauf nicht entscheidend waren, so spielten sie doch den konzentriert spielenden Indians in die Karten. Die Tore der Gastgeber, die flüssig agierten und auch spielerisch ab der zehnten Minute das Tempo diktierten, schossen Nicolas Turnwald (15.), Andreas Morczinietz (47.) und Stefan Goller (57,,60.), für Essen war zum verdienten Ehrentor in Unterzahl Nicolas MIglio (59.) erfolgreich.

Füchse Duisburg – Preussen Berlin 10:2 (2:1, 5:1, 3:0)

Ohne jede Chance waren die zuletzt etwas stärker auftretenden Berliner in Duisburg. Spieler des Tages bei den Füchsen war Michael Fomin (27., 34., 37.) mit drei Treffern. Die weiteren Tore erzielten Ricco Rataijczyk (6.), Leon Judt (8.), Lasse Uusivirta (22.,50.), David Cespiva (23.), Sam Verelst (52.) und Steven Deeg (53.). Für die Berliner waren Tyler Brower (14.) und Jakub Rumpel (27.) erfolgreich.

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