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Oberliga-Play-off kompakt

Füchse Duisburg und Memminger Indians im Viertelfinale – Hamm macht es spannend

Lesedauer: 2 Minuten
Philippe Sanche war erneut einer der Torschützen der Füchse Duisburg.
Philippe Sanche war erneut einer der Torschützen der Füchse Duisburg. (Foto: Daniela Schmidt/Füchse Duisburg)

Spannung pur im Play-off-Achtelfinale der Oberliga. Die Memminger Indians gewannen zwar deutlich in Leipzig, doch die Füchse Duisburg entschieden das vierte Spiel erst spät – durch zwei Unterzahltreffer. Die Hammer Eisbären zwingen die Tölzer Löwen ins entscheidende fünfte Spiel am Dienstag.

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Am Ende war es eine klare Angelegenheit: Die Memminger Indians haben sich auswärts bei den Icefighters Leipzig mit 7:2 (1:0, 2:1, 4:1) durchgesetzt und damit das Viertelfinale erreicht. In der 28. Minute glichen die Sachsen die Pausenführung des ECDC zwar aus, doch nur 43 Sekunden später lagen die Gäste schon wieder in Front. Spielentscheidend war schließlich das 3:1 für Memmingen noch im zweiten Drittel. Im Schlussabschnitt machten die Indians das Ganze dann deutlich. Felix Beauchemin-Brassard, der selbst drei Tore erzielte, war an fünf Memminger Treffern beteiligt.

Die Füchse Duisburg haben den vielen Ausfällen abermals getrotzt und bei den Lindau Islanders mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) gewonnen. Ausgerechnet in Unterzahl entschied der EVD das Spiel und damit die Serie für sich – schließlich ist das die Paradedisziplin der Duisburger. Erst schloss Erek Virch einen Konter während des Penaltykillings ab, den Sandis Zolmanis mit ungeheuer viel Übersicht eingeleitet hatte. Carter Popoff traf schließlich, ebenfalls in Unterzahl, aus der eigenen Hälfte heraus zum Endstand. Ein Sonderlob von EVD-Trainer Frank Petrozza bekam der 19-jährige Torhüter Marko Brlic, der ins kalte Wasser geworfen werden musste, nachdem die Adler Mannheim den Füchse-Stammgoalie Leon Willerscheid in die DEL beordert hatten.

Die Hammer Eisbären machten den Tölzer das Leben abermals schwer. Zweimal lagen die Westfalen gegen Bad Tölz vorne, ehe die Gäste auf 4:2 davonzogen. Doch das Team von Maxipark kam schnell wieder heran, ehe Pontus Wernerson Libäck in der 51. Minute die Overtime erzwang. In der 71. Minute handelte sich Gästespieler Alexander Fichtner nach einem Bandencheck an Moritz Israel eine Fünfminutenstrafe ein. Das sorgte schließlich für die Entscheidung, denn dieses Powerplay nutzte erneut Pontus Wernerson Libäck zum 5:4 (2:1, 0:2, 2:1, 1:0)-Siegtreffer nach Verlängerung für Hamm (75.).

Die Ergebnisse im Überblick:

Icefighters Leipzig – Memminger Indians 2:7 (0:1, 1:2, 1:4) – Serie: 1:3
EV Lindau Islanders – Füchse Duisburg 2:4 (1:1, 0:1, 1:2) – Serie: 1:3
Hammer Eisbären – Tölzer Löwen 5:4 (2:1, 0:2, 2:1, 1:0) n.V. – Serie: 2:2

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