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Niederländer mit sechs Siegen aus sechs Spielen an der Spitze

Füchse Duisburg punkten nach der „Nachtschicht“ - Tilburg Trappers weiterhin nicht zu stoppen

Lesedauer: 2 Minuten
Wo lang geht es zum nächsten Sieg? Danny Stempher war mit zwei Treffer am erneuten Erfolg der Tilburg Trappers beteiligt.
Wo lang geht es zum nächsten Sieg? Danny Stempher war mit zwei Treffer am erneuten Erfolg der Tilburg Trappers beteiligt. © dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto

Zwischen Platz zwei und neun liegen in der Oberliga Nord nach sechs Spieltagen nur vier Punkte Unterschied – das ist die Spannung, auf die die Fans hoffen. Ganz oben an der Spitze drehen jedoch die Tilburg Trappers einsam ihre Kreise. Sechs Siege aus ebenso vielen Spielen bedeuten aktuell sechs Zähler Vorsprung auf die zweitplatzierten Hannover Scorpions.

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Dass das Team aus der Wedemark praktisch zwei Spiele an einem Tag ausgetragen hat, in denen Stürmer Adam Kiedewicz ein Kuriosum gelungen ist, haben wir bereits berichtet. Für die Füchse Duisburg – den Gastgeber des nächtlichen Spiels von Freitag auf Samstag – ging es am Sonntag mit einer schwierigen Aufgabe weiter. Bei den Saale Bulls Halle brauchten allerdings beide Teams 40 Minuten, um ihren Schwung zu finden. Denn bis dahin war die Partie sehr zerfahren. Dann aber schien der EVD das Spiel bei den Bulls erfolgreich drehen zu können. Letztlich erzielten die Gäste aus Duisburg alle ihre Treffer in Überzahl. Dann wurde es kurios. Rund zehn Minuten vor dem Ende bekamen die Hallenser erst einen Penalty zugesprochen, den die Unparteiischen aber wieder zurücknahmen. Stattdessen gab es ein Powerplay für Halle, das die Hausherren zum 3:3-Ausgleich nutzten, ehe sie das Spiel in der Overtime doch noch mit 4:3 für sich entschieden. Der Schlussabschnitt entschädigte für die eher mauen ersten zwei Drittel. Der EVD kann sich derweil freuen, denn an diesem Wochenende gelangen den Füchsen von der Wedau vier Punkte gegen zwei Topteams der Liga. Bei den Saale Bulls stand übrigens Co-Trainer Marco Ludwig in der Verantwortung. Cheftrainer Christian Hommel fehlte erkrankt.

Der aus der CEHL in den deutschen Spielbetrieb zurückgekehrte EHC Neuwied scheint sich in der neuen alten Umgebung nun deutlich besser zurechtzufinden. Der 4:3-Sieg nach 1:3-Rückstand gegen die Rostock Piranhas war nun schon der dritte Erfolg der Bären in der noch sehr jungen Saison. Die Icefighters Leipzig waren derweil drauf und dran, die Serie der Tilburg Trappers zu durchbrechen. Nach dem zweiten Drittel führten die Sachsen mit 4:2. Doch im Schlussabschnitt drehten die Niederländer die Partie innerhalb von knapp neun Minuten. Zwar gelang Leipzig noch einmal der Ausgleich, doch vier Minuten vor dem Ende erzielte Kobe Roth, der an fünf der sechs Tilburger Treffer beteiligt war, das entscheidende 6:5 für die Trappers.

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