Eisbären Berlin gegen Nürnberg Ice Tigers: Eishockey ganz in Pink

Wenn die Eisbären Berlin auf die Nürnberg Ice Tigers treffen, geht es normalerweise in der Hauptsache um Punkte. Doch an diesen ersten Sonntag des Monats wurde es zum Pinktober-Spiel.
Beide Mannschaften präsentieren sich dabei in einem außergewöhnlichen Look. Die Trikots der Eisbären und der Nürnberger erstrahlen in Pink. Die Botschaft und der gemeinsame Kampf gegen Brustkrebs stehen dabei im Fokus.
Trikots als Botschaft
Das ungewöhnliche Pink als Trikotfarbe sorgt auf dem Eis für Aufmerksamkeit. Weltweit wird die Farbe mit der Aufklärung über und dem Kampf gegen Brustkrebs verbunden.
Für Stefan Ustorf, der seit Donnerstag die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Sport bei den Nürnberg Ice Tigers innehat, besitzt dieses Duell eine besondere Bedeutung. Seine Ehefrau Jodi Ustorf erkrankte an Brustkrebs. Aus diesem Grund engagierte er sich bereits während seiner Zeit bei den Eisbären Berlin für den „Pinktober“ und gilt als Initiator der Berliner „Pink in the Rink“-Aktion.
2010 begann die Aktion
Im Jahr 2010 begann Ustorf, mit pinkfarbenen Schlägern aufzulaufen und damit auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen. Aus dieser Initiative entwickelte sich im Laufe der Jahre die Charity-Aktion „Pink in the Rink“, die inzwischen fest zum Oktober der Eisbären Berlin gehört.
Auch in Nürnberg gehört die Aktion mittlerweile zum Oktober. Unter dem Motto „Nämberch against Cancer“ laufen die Ice Tigers in speziellen Pinktober-Trikots auf.
So durfte auch Ustorf das Eröffnungsbully des tabellarischen Spitzenspiels durchführen. Das Spiel an diesem Nachmittag entschied der Meister aus Berlin mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) für sich. Nach dem 0:1-Rückstand avancierte dabei Ty Ronning mit drei Toren zum Mann des Nachmittags.
Andere Spiele:
Im Tabellenkeller rutschten die Schwenninger Wild Wings nach einer 2:4 (0:3, 0:0, 2:1)-Niederlage gegen die Straubing Tigers auf den letzten Platz. Ihren ersten Sieg feierten hingegen die Iserlohn Roosters im Westduell gegen die Krefeld Pinguine. Mit 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) behielten sie am Ende die Oberhand und überholten somit die Wild Wings. Colin Ugbekile brachte die Sauerländer zur Hälfte des Spiels in Führung, die Maximilian Eisenmenger in Überzahl ausbaute. Der Anschlusstreffer der Pinguine kam zu spät.
Die Grizzlys Wolfsburg haben mit einem 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)-Sieg gegen die Adler Mannheim das dritte Top-Team bezwungen. Zuvor hatten sie bereits die Kölner Haie und den EHC Red Bull München geschlagen. Justin Feser war mit zwei Treffern maßgeblich am Erfolg der Wolfsburger beteiligt. Für Mannheim erzielte Lennart Nieleck sein erstes DEL-Tor.















