DEB verhängt Sperre – mögliche Wertung wird geprüft

Im Fall des nicht spielberechtigen Spielers Aleksej Abramov im Spiel der Icefighters Leipzig, die am 14. Dezember die Hannover Scorpions mit 8:5 besiegt hatten, bestätigt der Deutsche Eishockey-Bund, dass der Leipziger Förderlizenzspieler tatsächlich in diesem Spiel gesperrt war.
Hier geht es zum ursprünglichen Bericht...
Nach einer redaktionellen Anfrage erklärt der DEB, „dass der Spieler Aleksej Abramov in der Tat in den von Ihnen benannten Spielen jeweils eine Fünfminutenstrafe wegen Fightings erhalten hat. Der Spieler war somit gemäß den Durchführungsbestimmungen automatisch für das darauffolgende Spiel gesperrt. Da es sich bei der Sperre wegen zwei oder mehreren Fünfminutenstrafen wegen Fightings um eine persönliche Strafe aus disziplinarischen Gründen handelt, wird die Sperre des Spielers Abramov nunmehr für ein Meisterschaftsspiel verhängt. Dem Spieler Abramov wird für das Spiel am Freitag den 23.01.2026, KSW Icefighters Leipzig gegen TecArt Black Dragons Erfurt ein Spielverbot auferlegt.“
Unklar ist noch, ob das betreffende Spiel für die Hannover Scorpions als gewonnen und damit für die Icefighters Leipzig als verloren gewertet wird. Wie das (nicht mit dem Verband verbundene) Online-Portal „Oberliga Nord“ ergänzend zu den Hockeyweb-Recherchen berichtet, gibt es einen weiteren Regelpassus, der den Fall vergleichsweise klar erscheinen lässt: So heißt es in Artikel 1.2.5 der Durchführungsbestimmungen: „Da eine Sperre von Förderlizenzspielern im elektronischen Spielberichtsprogramm nicht gewährleistet werden kann, ist jeder Club für den Einsatz/Nichteinsatz eines Spielers mit Förderlizenz selbst verantwortlich. Bei Nichtbeachtung dieser Regel bzw. einer dieser Regeln wird das Spiel gemäß Art. 24 Ziff. 5 SpO gegen den verfehlenden Club gewertet.“
Hier steht die Entscheidung des DEB noch aus. Der Verband erklärt: „Etwaige Auswirkungen auf das Spiel vom 14.12.2025, KSW Icefighters Leipzig gegen Hannover Scorpions, und den Bestand bzw. Nicht-Bestand des erzielten Ergebnisses werden derzeit von der zuständigen Institution geprüft.“














