1100 Profispiele: Füchse Duisburg ehren Martin Schymainski – Sieg gegen Tilburg

Das war ein besonderer Abend für Martin Schymainski. Beim Aufwärmen trugen alle Spieler der Füchse ein altes Trikot des gebürtigen Duisburgers: Von der Nationalmannschaft, den Krefeld Pinguine, dem EHC München, den Iserlohn Roosters – und, und, und. 1100 Profispiele hat „Schymmi“ absolviert, den Großteil in der DEL – und inzwischen auch 169 für den EVD, mit dem er 2005 den DEL-Aufstieg geschafft hatte.
Emotional wurde es bei den vielen Videobotschaften, die sich „Schymmi“ in der Mitte des Eises stehend auf der Anzeigetafel anschaute, als seine Ehefrau Nancy im Beisein der beiden Kinder sagte: „Lass dich feiern! Wir lieben dich!“ Als wäre das noch nicht gut genug, erzielte der Routinier, der in seinem 22. Profijahr ist, auch noch das erste Tor für seine Mannschaft zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Letztlich startete der EVD mit einem verdienten 6:3 (3:1, 2:2, 1:0)-Sieg gegen die Tilburg Trappers in die Zwischenrunde der Oberliga Nord.
Ein wenig verrückt: Alle drei Spiele zum Auftakt der unteren Runde, in der sechs Mannschaften um drei Play-off-Plätze kämpfen, endeten aus Sicht der jeweiligen Heimmannschaft mit 1:4 – und jeweils für das in der Hauptrunde schlechter platzierte Team: Exemplarisch ist hier der 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)-Erfolg der Rostock Piranhas bei den Icefighters Leipzig. An jeweils drei REC-Treffern waren Kilian Steinmann und Hans Öhrvall beteiligt.
In der Oberliga Süd sahen 3125 Fans den 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)-Sieg der Tölzer Löwen im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten, die Memminger Indians. Die „Buam“ boten dabei eine ihrer besten Saisonleistungen. Es gibt schlechtere Zeitpunkte dafür als den Schlussspurt vor dem Play-off-Start. Ludwig Nirschl (2), Topi Piipponen und Dominik Daxlberger waren erfolgreich; im Tor sicherte sich Matthias Bittner den verdienten Shutout.
Die Stuttgart Rebels können sich über ein Sechs-Punkte-Wochenende freuen. Nach der Farce in Heilbronn, die mit einem 7:2-Erfolg für den SEC zu Ende gegangen war, gewannen die Hausherren nun „ganz normal“ mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) gegen die Bayreuth Tigers. Erst erzielte Elvis Gorontzy-Slack einen Doppelpack, ehe die Gäste ausglichen. Dann entschied Nico Geidl die Partie mit einem weiteren Doppelschlag kurz vor dem Ende der Partie.
Die weiteren Ergebnisse:
Oberliga Nord, Zwischenrunde 1:
Hannover Indians – Saale Bulls Halle 5:2 (3:1, 1:1, 1:0)
Oberliga Nord, Zwischenrunde 2:
Hammer Eisbären – Herforder EV 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
Black Dragons Erfurt – Herner EV 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
Oberliga Süd:
Selber Wölfe – EV Lindau Islanders 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)
SC Riessersee – Deggendorfer SC 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)
Höchstadter EC – Erding Gladiators 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)
Passau Black Hawks – EV Füssen 3:4 (1:1, 0:1, 2:2)
EC Peiting – Heilbronner Falken 6:3 (2:0, 2:2, 2:1)














