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Montreal Canadiens eliminieren Tampa Bay Lightning

Nico Sturm verliert 15-Tore-Spektakel mit Minnesota Wild

Lesedauer: 2 Minuten
Nationalspieler Nico Sturm im Trikot der Minnesota Wild.
Nico Sturm verlor mit den Minnesota Wild den Auftakt in die zweite Playoff-Runde gegen die Colorado Avalanche. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | William Liang)

Während Colorado den Auftakt in die zweite Runde spektakulär gegen Minnesota gewinnt, benötigen die Montreal Canadiens nur neun Schüsse, um Tampa Bay zu besiegen.

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Colorado Avalanche - Minnesota Wild 9:6 (3:2, 2:3, 4:1)

Serienstand: 1:0

Die Minnesota Wild und Colorado Avalanche lieferten sich in Spiel 1 ein spektakuläres Torfestival, das die Avalanche letztlich mit 9:6 für sich entschieden. Colorado legte zunächst einen Blitzstart hin und ging mit 3:0 in Führung, doch Minnesota kämpfte sich eindrucksvoll zurück und drehte die Partie zwischenzeitlich auf 5:4. Im Schlussabschnitt übernahm dann jedoch erneut Colorado die Kontrolle.

Überragender Akteur war Cale Makar, der im dritten Drittel zwei Tore erzielte und zusätzlich einen Assist beisteuerte. Auch Devon Toews (ein Tor, drei Assists) und Nathan MacKinnon (ein Tor, zwei Assists) prägten das Offensivspiel der Avalanche maßgeblich. Weitere Treffer kamen von Sam Malinski und Artturi Lehkonen, die jeweils ein Tor und eine Vorlage beisteuerten.

Auf Seiten der Wild überzeugte vor allem Quinn Hughes mit einem Tor und zwei Vorlagen. Die weiteren Tore erzielten Ryan Hartman, Mats Zuccarello, Marcus Johansson, Vladimir Tarasenko sowie Marcus Foligno. Nico Sturm blieb bei 11:15 Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt.

Historisch hatte das Spiel ebenfalls Gewicht: Es war erst das zehnte Playoff-Spiel der NHL-Geschichte mit mindestens 15 Toren – zuletzt gelang dies beim Duell zwischen den Edmonton Oilers und Calgary Flames im Jahr 2022. Zudem ist Colorado erst das dritte Team, dessen Verteidiger in einem Playoff-Spiel fünf Tore erzielten, nach den Los Angeles Kings (1992) und den Minnesota North Stars (1985).

Tampa Bay Lightning - Montreal Canadiens 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

Serienstand: 3:4

Im zweiten Spiel setzten sich die Montreal Canadiens in einem dramatischen Spiel 7 mit 2:1 gegen die Tampa Bay Lightning durch und entschieden die Erstrunden-Serie mit 4:3 für sich.

Den entscheidenden Treffer erzielte Alex Newhook nach 11:07 Minuten im dritten Drittel. Zuvor hatte Nick Suzuki bereits für Montreal getroffen, während Dominic James den einzigen Treffer für Tampa Bay markierte.

Die Canadiens schrieben dabei Geschichte: Mit nur neun Torschüssen stellten sie einen neuen Negativrekord für die wenigsten Schüsse bei einem Playoff-Sieg auf. Besonders kurios – im zweiten Drittel gaben sie keinen einzigen Schuss ab, insgesamt lagen 26:55 Minuten zwischen zwei Abschlüssen.

Die Serie selbst war extrem eng: Alle sieben Spiele wurden mit nur einem Tor Unterschied entschieden, vier davon erst in der Verlängerung. Auffällig war zudem die Auswärtsstärke – fünf der sieben Spiele gewann das jeweilige Auswärtsteam, darunter drei Siege Montreals in Tampa.

Für die Lightning bedeutet die Niederlage das vierte Erstrunden-Aus in Folge, während Montreal nun in der nächsten Runde auf die Buffalo Sabres trifft.

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