NHLLiveticker Ergebnisse Tabelle Spielplan Playoffs Transfers
Anzeige
Mehr Geld, mehr Spiele und modernere Regeln

Neuer NHL-Tarifvertrag: Das ändert sich ab der Saison 2026/27

Lesedauer: 3 Minuten
NHLPA Executive Director Marty Walsh (links) und NHL Commissioner Gary Bettman (rechts).
NHLPA Executive Director Marty Walsh (links) und NHL Commissioner Gary Bettman (rechts). (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Damian Dovarganes)

Der Vertrag läuft bis September 2030 und bringt zahlreiche Änderungen für Spieler und Teams.

Anzeige

Ab der Saison 2026/27 gelten in der NHL neue Rahmenbedingungen. Die Liga und die Spielergewerkschaft NHLPA haben sich auf einen neuen Collective Bargaining Agreement (CBA) geeinigt.

84 statt 82 Spiele

Die reguläre Saison wächst von 82 auf 84 Spiele. Gleichzeitig wird die Preseason auf maximal vier Partien verkürzt. Für die Spieler gibt es damit mehr Pflichtspiele, aber weniger Vorbereitung.

Salary Cap steigt über 100 Millionen

Finanziell macht die NHL einen großen Sprung: Der Salary Cap steigt 2026/27 auf 104 Millionen US-Dollar pro Team. 2027/28 sollen es bereits 113,5 Millionen sein.

Auch das Mindestgehalt steigt Schritt für Schritt und erreicht 2029/30 erstmals eine Million US-Dollar.

Kürzere Maximalverträge

Bei neuen Verträgen wird die maximale Laufzeit reduziert. Vertragsverlängerungen beim eigenen Klub dürfen künftig höchstens sieben Jahre laufen, bei einem Wechsel zu einem neuen Team sind es maximal sechs Jahre. Bisher waren bei Verlängerungen bis zu acht Jahre möglich.

Neue Regeln abseits des Eises

Der neue CBA bringt auch einige ungewöhnliche Änderungen mit sich. Jedes NHL-Team soll künftig einen festen Emergency Backup Goalie benennen, der im äußersten Notfall einspringen kann.

Auch bei der Kleidung gibt es eine Lockerung: Die bisherige Pflicht, an Spieltagen Anzug und Krawatte zu tragen, fällt weg. Die Spieler erhalten damit mehr Freiheit bei ihrer Kleidung rund um die Spiele.

Mehr Möglichkeiten für Juniorenspieler

Eine weitere Änderung betrifft junge Talente. Bestimmte Erstrunden-Draftpicks aus der Canadian Hockey League (CHL) können künftig bereits mit 19 Jahren in der AHL eingesetzt werden. Für die NHL-Teams eröffnet das neue Möglichkeiten bei der Entwicklung ihrer Nachwuchsspieler.

Salary Cap gilt auch in den Playoffs

Künftig wird das Gehalt eines Spielers auch dann auf die Gehaltsobergrenze (Salary Cap) angerechnet, wenn er auf der Liste für langfristig verletzte Spieler steht. Bisher konnten Teams diese Regel nutzen, um während der regulären Saison finanziellen Spielraum für zusätzliche Spieler zu schaffen und den verletzten Spieler zu Beginn der Playoffs wieder in den Kader aufzunehmen – selbst wenn dadurch die Gehaltsobergrenze überschritten wurde. Zu den bekanntesten Beispielen zählen Nikita Kucherov von Tampa Bay und Mark Stone von Vegas.

Halsschutz wird für NHL-Neulinge Pflicht

Spieler, die in der Saison 2026/27 oder später ihr NHL-Debüt geben, müssen künftig einen schnittfesten Halsschutz tragen. Für Spieler, die bereits vor Inkrafttreten des neuen Collective Bargaining Agreement (CBA) NHL-Erfahrung gesammelt haben, bleibt das Tragen eines Halsschutzes dagegen freiwillig.

Fazit

Der neue CBA bringt mehr Geld, mehr Spiele und modernere Regeln. Neben den großen finanziellen Veränderungen gibt es auch einige kleinere Neuerungen, die den Alltag der NHL-Spieler betreffen. Bis 2030 herrscht damit außerdem Planungssicherheit zwischen NHL und NHLPA.

Top News
NHL
Werbemittel
NHL Live: 300 Spiele im Stream – ab 24,99 €
Anzeige
Weitere Artikel
Mehr Artikel →
Top-Meldungen
Mehr Artikel →
Anzeige