Gernot Tripcke kritisiert NHL-Spiele in Deutschland

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke kritisiert die NHL für die fehlende Abstimmung ihrer Spiele in Deutschland.
Ihm fehlt vor allem die Abstimmung mit der DEL und den deutschen Klubs.
Die NHL-Partien zwischen den Ottawa Senators und Chicago Blackhawks finden am 18. und 20. Dezember 2026 in Düsseldorf statt. Die Partien werden damit in einer besonders attraktiven Phase kurz vor Weihnachten ausgetragen. Tripcke befürchtet, dass die Spiele mit dem deutschen Ligabetrieb konkurrieren und den DEL-Klubs Zuschauer und Einnahmen kosten könnten.
„Das geht spielplanmäßig gegen 28 Proficlubs hier in Deutschland“, kritisierte der DEL-Geschäftsführer. Sein Fazit: „Das kann man besser machen.“
Auch für die geplanten NHL-Spiele 2027 in Köln und München habe es laut Tripcke bislang keine ausreichende Kommunikation gegeben. Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers sollen in Köln antreten, während die Boston Bruins mit Cheftrainer Marco Sturm und JJ Peterka in München erwartet werden. Die genauen Termine und Gegner wurden bislang noch nicht bekanntgegeben. Nach den bisherigen Planungen sollen mindestens drei Jahre lang reguläre NHL-Spiele in Deutschland stattfinden. Grundsätzlich begrüßt er die NHL-Auftritte in Deutschland, fordert aber eine bessere Zusammenarbeit.
Seine Botschaft: Die NHL soll in Deutschland präsent sein – aber gemeinsam mit dem deutschen Eishockey und nicht daran vorbei.















